Das erste Team der Grenchner Volleyballerinnen dominierte die Meisterschaft nach Belieben, gewann alle Spiele und musste lediglich 5 Sätze in den 18 Spielen abgeben. Nach dem deutlichen Gruppensieg erwischte man im ersten Aufstiegsspiel gegen Kanti Limmattal jedoch einen schlechten Tag.

Dies obwohl man das Team zweimal beobachten konnte und sich auf die Taktik und Technik des Gegners gut vorbereitet hatte. Die Nervosität war zu gross und das Spiel ging 3:2 verloren. Somit hing nun alles vom zweiten Spiel gegen den VBC Porrentruy ab.

Man hatte sich für diese Saison den direkten Wiederaufstieg vorgenommen und das Team nach dem Abstieg im Vorjahr zusammenhalten können. Zwei Abgänge konnten durch neue Spielerinnen, welche unter anderem auch aus der Talentschule in Biel kommen, sehr gut kompensiert werden.

Der Druck vor dem Heimspiel war gross: «Wir wussten, dass wir nur aus eigener Kraft aufsteigen können, wenn wir den Match gewinnen» so der 30-jährige Trainer Matthias Kopp. Mit gegen 100 Zuschauern platzte die Doppelturnhalle aus allen Nähten.

Mit der Unterstützung der Fans konnten die Grenchnerinnen den ersten Satz gegen die über ihren Verhältnissen spielenden Jurassierinnen knapp mit 25:23 für sich entscheiden.

Dann war der Widerstand gebrochen und dem 3:0-Sieg stand nichts mehr im Wege (25:11, 25:14). Der angestrebte direkte Wiederaufstieg ist damit Tatsache. Die Freude im jungen Grenchner-Team ist verständlicherweise riesig.