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Insgesamt 80 Sportler aus allerlei Sportarten wurden im Innenraum des Velodromes Grenchen geehrt. Aufgelockert wurde der Abend durch eine akrobatische Darbietung einiger Trampolinspringer.
Der Rahmen passte. Während auf dem imposanten Bahnoval einige Radfahrer ihre Kreise zogen, ehrte die Stadt Grenchen im Innenraum des Velodrome ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des letzten Jahres.
80 waren es an der Zahl und die Liste der ausgezeichneten Sportarten ist vielfältig: Turnen, Schwimmen, Fussball, Hundesport, Karate, Schach, Gewichtheben, Minigolf, Schiesssport, Strassenhockey und Reiten. Ausgezeichnet wurden Sportler, die nationale oder internationale Erfolge vorweisen konnten, oder solche, die mit ihrer Mannschaft den Aufstieg erringen konnten.
Stadt schafft Rahmenbedingungen
Vize-Stadtpräsident Urs Wirth führte eloquent und humorvoll durch den Anlass, obwohl er laut eigenen Angaben «überzeugter und aktiver Nichtsportler» ist. Vize-Landammann Roland Heim betonte den offiziellen Charakter seines Besuches und erklärte weiter: «Sportler leben vor, was auch im Leben zählt, nämlich das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.»
Stadtpräsident François Scheidegger bezeichnete den Breitensport als verlässlichste Gesundheitsquelle überhaupt. Er verwies auf die Anstrengungen seitens der Stadt in der letzten Zeit, um gute Rahmenbedingungen bereitzustellen und stellte in Aussicht: «Wir sind daran, das Management der Sportplätze und Hallen zu verbessern: Wir möchten inskünftig unsere Anlagen effizienter und nutzerfreundlicher zur Verfügung stellen.
Besonders geehrt wurde Rudolf Wallerbosch. Dieser baute 1989 das heutige Reitsportzentrum Kronwall an der Archstrasse. Während 23 Jahren hat er das Unternehmen erfolgreich geführt und geprägt.
Mit viel Engagement und Herzblut hat er das Reitsportzentrum zu einer weit über die Region bekannten Institution werden lassen. Und auch Marcel Bavaud konnte eine Ehrung entgegennehmen dafür, dass er während 35 Jahren die tollen Diplome für die Sportlerehrung angefertigt hat.
Der Anlass wurde aufgelockert durch eine Darbietung der Trampolinspringer. Andy Vogt und seine erfolgreichen Schützlinge zeigten dabei eindrucksvoll auf, wie ausgehend von «leichten» Anfangssprüngen schliesslich eine anspruchsvolle Wettkampf-Übung mit Saltis gebückt, gehockt oder gestreckt und garniert mit Schrauben und anderen Elementen, entsteht.
Der Präsident des Turnvereins, Holger Scheib, gab Einblick in die Ballschule. Das Konzept fusst dabei auf der Idee des «deliberate play», die Kindern von 5-12 Jahren bewusst Raum fürs Spielen einräumt. Es geht dabei nicht um das Erlernen einzelner Sportarten oder deren Technik. Es geht darum, unterschiedliche Spielsituationen vorzugeben, die die Kinder spielerisch zu lösen haben.