Spielplatz-Sanierung
Die Spielplätze in Grenchen sind wieder sicher

Die betreuten Quartierspielplätze in Grenchen erstrahlen in neuem Glanz. In den letzten Jahren wurden sie etappenweise den verschärften Sicherheitsvorschriften angepasst.

Patrick Furrer
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Leiterin Isabelle Amez-Droz (2.v.l.), Eltern und Kinder vor einem der neuen Klettergerüste.

Leiterin Isabelle Amez-Droz (2.v.l.), Eltern und Kinder vor einem der neuen Klettergerüste.

Patrick Furrer

Selbst die von der Interessengemeinschaft Spielplätze ISG betreuten Quartierspielplätze entsprachen den neuen Vorschriften nicht mehr. Kommende Woche beginnen die Sanierungsarbeiten am Lerchenspielplatz, und damit wird das Projekt zur Sanierung der betreuten Quartierspielplätze abgeschlossen.

Sanierungen waren nötig

Chantal Heusser, Co-Präsidentin der ISG, freut das sehr. Gerade in Anbetracht dessen, dass die ISG nächstes Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum feiert, sei es sehr erfreulich, dass auf den Spielplätzen alles wieder schön, sicher und in einem Top-Zustand ist. «Auch die Kinder realisieren die Neuerungen und haben unheimliche Freude daran», weiss die Co-Präsidentin. Isabelle Amez-Droz, Leiterin des Rötispielplatzes, bestätigt das. «Es ist alles wieder viel freundlicher und attraktiver, und die Leute kommen auch wieder häufiger.»

Als nächstes steht der Lerchenspielplatzes an

Bereits seit vergangenem Jahr wurde der Rötispielplatz sukzessive erneuert: Die Rutschbahn wurde ersetzt, ebenso Tische und Bänke. Die Seilbahn wurde mit einer Treppe ergänzt und zwei neue Klettergerüste aufgestellt. Als Nächstes steht die Sanierung des Lerchenspielplatzes an. Das ramponierte Klettergerüst wird ersetzt, ebenso die Balkenwippe. Das «Ritigampfi» bleibt, dafür wird der Sandkasten umplatziert und mit Gummipalisaden ergänzt. Spielplatzleiterin Sabine Leibundgut ist sich sicher, dass danach alles wieder «ajour» ist. Die Sanierungsarbeiten beginnen nächsten Montag. Die weiteren drei Quartierspielplätze Lingeriz, Robinson und Schmelzi wurden bereits früher wieder instand gestellt.

Spiel und Spass für die Familie

Nicht nur in Sachen Sicherheit und Ausstattung geht es den ISG-Spielplätzen gut. War im vergangenen Jahr der Rötispielplatz noch ohne Betreuerinnen, hat Isabelle Amez-Droz in Zusammenarbeit mit anderen Müttern dem Ort neues Leben eingehaucht. Vier Frauen unterstützen die Leiterin bei ihrer Arbeit. Jeden Mittwochnachmittag wird gebastelt, gespielt und viel gelacht.

Gestern Nachmittag beispielsweise verzierten die Mütter mit den Kindern Stofftaschen mit Stempeln, danach wurde am offenen Feuer Schlangenbrot «gebrätelt». Etwa 15 Kinder waren anwesend; wäre es nicht so heiss gewesen, wären es sogar noch mehr gewesen. Auf dem Lerchenspielplatz war es gestern sogar ziemlich einsam - die Hitze hatte die Familien alle in die Badi gelockt. Aber auch der Lerchenspielplatz wird in der Saison zwischen Frühlings- und Herbstferien jeweils von 20 bis 30 Kindern und Elternteilen besucht. Sabine Leibundgut ist stolz auf «ihren» Platz, den sie seit vier Jahren leitet. Rund 20 Mütter engagieren sich, was für die betreuten Spielplätze doch recht aussergewöhnlich ist.

«Wir suchen immer Helferinnen und Helfer»

Dennoch kann die ISG weitere Helferinnen brauchen, sagt Co-Präsidentin Chantal Heusser. «Wir suchen immer Helferinnen und Helfer. Vielen Eltern fehlt heute die Zeit für ein solches Engagement.» Dabei sei es doch besonders wichtig, Kindern eine sinnvolle Alternative zu Computerspielen und Fernseher geboten. Die betreuten Quartierspielplätze steuern ihren Teil dazu bei. Wer seine Kinder gerne an Spielplatzspass teilhaben lassen möchte oder sich selbst engagieren möchte, kann sich direkt an die ISG wenden. Den Helferinnen und Helfern wird jeweils ein kleiner Unkostenbeitrag ausbezahlt.