Grenchen
Die SP nimmt Banga weiter in Schutz

Die SP-Grenchen hat genug vom politischen Hickhack. Sie nimmt nun öffentlich Stellung zur Voruntersuchung gegen Boris Banga. Die Patei steht voll hinter dem SP-Stadtpräsidenten.

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Boris Banga

Boris Banga

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«Nach der turbulenten letzten Woche mit den Anschuldigungen gegen Boris Banga, (...) steht es der politischen Kultur in Grenchen gut an, wieder über Sachgeschäfte zu debattieren, statt den demokratisch gewählten Stadtpräsidenten zu diffamieren», vermeldet die SP-Grenchen auf grenchen.net.

Die Grenchner Wählerinnen und Wähler hätten das wiederkehrende Personentheater satt. Dies schade nicht nur allen Parteien, sondern auch der Stadt Grenchen. «Die SP distanziert sich ausdrücklich von der Strategie der politischen Gegner.»

Mit Anstand und Respekt

Die Partei habe sich bewusst gegen eine schriftliche Wortmeldung im Zuge der negativen Medienkampagne entschieden, heisst es weiter. «Personen öffentlich zu attackieren entspricht nicht dem SP-Stil.»

«Die sehr persönlichen Attacken gegen den Stadtpräsidenten Boris Banga kann und will die SP Grenchen nicht akzeptieren.» Es solle vielmehr mit Anstand und Respekt gegenüber Personen politisiert werden.

«Alles andere ist politisch aufgebauscht»

Die Mobbingvorwürfe hätten sich nicht bestätigt, stellt die SP-Grenchen noch einmal klar. «Alles andere - auch die zitierten beträchtlichen Führungsprobleme, wenn es denn diese tatsächlich gibt - ist im Vergleich zu den Mobbingvorwürfen politisch aufgebauscht.»

Banga sei seit fast 20 Jahren Stadtpräsident und habe in dieser Zeit die Stadt Grenchen positiv beeinflusst, führt die SP weiter aus und verdeutlicht: «Die Partei steht weiterhin voll hinter dem Stadtpräsidenten.» Mit ihm sei die SP weiterhin bereit, mit den anderen Parteien zusammen konstruktive Lösungen für die Stadt Grenchen zu erarbeiten. «Dies darf die SP Grenchen auch von den anderen Parteien erwarten», schliesst die Mitteilung. (lds)

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