Grenchen
Die SP ist für ein einhelliges Ja zum Kunstrasenfeld

Die Parteiversammlung der SP Grenchen unterstützt das städtische Projekt und die Investitionskosten von 1,6 Millionen Franken.

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Ein Stück Kunstrasen (Symbolbild)

Ein Stück Kunstrasen (Symbolbild)

Keystone

Claude Barbey orientiert über das Bauvorhaben. Gemäss seinem Kostenvergleich, den er mit Parametern errechnete, die auch für das Bundesamt für Sport in Magglingen Gültigkeit haben, verspricht der Bau des Kunstrasenfelds finanzielle Vorteile. Eine Spielstunde auf Kunstrasen kommt auf 70 Franken zu stehen, der Naturrasen schneidet mit 131 Franken pro Spielstunde schlechter ab.

Christian Schlup appellierte an die Versammlung, dem Projekt zuzustimmen. Der FC Wacker beispielsweise unterstützt mit fast der Hälfte des Budgets die Juniorenförderung. Neben dem integrativen Aspekt des Fussballspielens betonte er auch die Möglichkeit das geplante Trainingsfeld zu bewirtschaften, wenn auswärtige Mannschaften davon Gebrauch machen.

Neben dem erneut kandidierenden Ständerat Roberto Zanetti und der Nationalrätin Bea Heim, stellten sich sieben Kandidaten der SP Nationalratslisten persönlich vor. Urs Huber, Peter Schafer und Susanne Schaffner-Hess aus Obergösgen und Olten punkteten mit Argumenten. Ihnen gleich taten es Fränzi Burkhalter-Rohner, Andreas Bühlmann und Philipp Hadorn aus Biberist und Gerlafingen.

Sein Heimspiel genoss Urs Wirth, der Kandidat der SP aus Grenchen. Er verzichtete auf eine persönliche Vorstellung, er ist den Grenchner Genossen wohlbekannt, motivierte die Anwesenden aber an den Wahlen teilzunehmen und als Parteimitglieder stolz zu sein. «Denn Vieles hat die Partei erreicht», es gelte jetzt für den 23. Oktober zu mobilisieren, schloss er seine Ausführungen. (mgt)