Raiffeisen Wandflue

Die Regionalbank hat erneut zugelegt – dank effizienter Arbeitsweise

Silvio Bertini, Präsident des Verwaltungsrates, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass keine andere Bank bei der Schweizer Bevölkerung ein solches Vertrauen geniesse wie die Raiffeisen-Gruppe.

Silvio Bertini, Präsident des Verwaltungsrates, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass keine andere Bank bei der Schweizer Bevölkerung ein solches Vertrauen geniesse wie die Raiffeisen-Gruppe.

Über 1200 Personen folgten der Einladung zur Generalversammlung 2014 in die Tennishalle Grenchen. Musikalisch wurden die Gäste von der Musikgesellschaft Brassband Lommiswil unterhalten. Gute Nachrichten hatte die Raiffeisen Bank auch.

Nach einem musikalischen Auftakt durch die Musikgesellschaft Brassband Lommiswil wurden die Anwesenden von den zwei Lernenden Noemi Blanco und Celine Fankhauser begrüsst und über den Verlauf des Abends - mit einem musikalischen Überraschungsast - informiert.

Silvio Bertini, Präsident des Verwaltungsrates, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass keine andere Bank bei der Schweizer Bevölkerung ein solches Vertrauen geniesse wie die Raiffeisen-Gruppe. Keine andere Bank sei so nahe beim Kunden und auch Raiffeisen Wandflue setze sich für die lokale Wirtschaft ein.

Jahresbericht und Ergebnis wurden, wie bereits in den Jahren zuvor, in Form einer Diskussion «präsentiert». Als Gast hatte man keinen Geringeren als den aktuell «höchsten Solothurner», den Grenchner Kantonsratspräsidenten Peter Brotschi, eingeladen, um zusammen mit Tony Broghammer, dem Vorsitzenden der Bankleitung, und Verwaltungsratspräsident Silvio Bertini einige Fragen zu diskutieren.

Beispielsweise hat die Bank im letzten Jahr 370 neue Genossenschafter gewonnen und hat aktuell 7431 Mitglieder. Dieses Wachstum mache ihm persönlich etwas Angst, so Brotschi. Bertini erwiderte, man verfolge eine Vorwärtsstrategie unter dem Gesichtspunkt eines qualitativen Wachstums. «Bei den heutigen, tiefen Zinsmargen müssen wir grösser werden und uns diversifizieren.» Aber er sei zuversichtlich, die Bank sei gesund, wie man ja auch aus den Zahlen ersehen könne und man werde auch zukünftig mehr Mitglieder anstreben.

Vielfältige Themen

Die tiefen Zinsmargen seien in ernsthaftes Thema, das die Bank managen müsse, meinte Broghammer. 90% der gewährten Hypotheken seien günstige Festhypotheken: Die Kunden hätten den Profit, der Bank fehle der Ertrag. Aber man sei eine genossenschaftliche Bank und müsse nur so viel Ertrag generieren, um gut funktionieren zu können.

Der Umsatz ist von 8,6 auf 9 Millionen gestiegen, der Bruttogewinn für 2013 beträgt rund 3,4 Millionen, erwirtschaftet durch effiziente Arbeit. Der Respekt gegenüber dem Problem sei aber da, so der Bankleiter.

«Wo steht Raiffeisen in unserer Region?», so Brotschi. Mit 34 Mitarbeitern gehöre man zu den grösseren Banken der Region, so Broghammer.

Bezüglich der Frage einer drohenden Immobilienblase meinten die Bankleute, dass in der Region Grenchen eine Überhitzung nicht feststellbar sei. Weitere Diskussionsthemen waren die Richtlinien für die Vergabe von Krediten und diesbezügliche Risiken, neue Vorschriften über Eigenmittel, der Steuerstreit mit den USA und die von Raiffeisen verfolgte Weissgeldstrategie, die Rolle der Raiffeisenbank Wandflue als KMU und - als persönliches Anliegen Brotschis - die Öffnungszeiten der Filiale Bettlach.

Nach einstimmiger Genehmigung von Jahresrechnung, Geschäftsbericht und Erteilung der Décharge, wurden der Verwaltungsrat und Verwaltungsratspräsident Bertini für weitere vier Jahre gewählt. Der VR wurde von sieben auf sechs Mitglieder reduziert, VR Robert Arn hatte altershalber demissionieren müssen. Eine Statutenänderung wurde ebenfalls einstimmig angenommen.

Nach einem Dreigangmenü, serviert von den Frauen des Turnvereins Grenchens, sorgte der musikalische Überraschungsgast, der Zillertaler Volksmusiker und Schlagersänger Marc Pircher, für gute Laune. Er verstand es, innert Augenblicken das Publikum für sich zu gewinnen.

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