Katholische Kirche
Die Planung wurde redimensioniert

Das Projekt zur Umgebungsgestaltung der Eusebiuskirche wurde abgespeckt. Die Grenchner Katholiken stimmten einem neuen Planungskredit zu.

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Die Eusebiuskirche in Grenchen

Die Eusebiuskirche in Grenchen

Hanspeter Bärtschi

26 stimmberechtigte Personen nahmen an der Kirchgemeindeversammlung teil. Den Anwesenden wurden die Jahresrechnung 2016, ein Wiedererwägungsantrag zur Investitionsrechnung 2017 und die Beauftragung einer externen Fachstelle für die Rechnungsprüfung vorgelegt. Der Kirchgemeinderat beantragte den im November 2016 beschlossenen Projektierungsauftrag auf den Kirchenplatz, den Eusebiushof und die Robert Luterbacher-Strasse zu beschränken.

Die Liegenschaft an der Robert Luterbacher-Strasse, der Pfarrhausgarten sowie die Linden- und Kirchstrasse werden von der Projektierung ausgeschlossen. Da Projektumfang und Kosten nicht mehr dem ursprünglichen Beschluss der Kirchgemeindeversammlung entsprechen, musste der Versammlung ein Wiedererwägungsantrag gestellt werden. Die Stimmberechtigten stimmten der Projektänderung und dem neuen Kredit von 47'000 Fr. anstelle der ursprünglichen 53'000 Fr. mehrheitlich zu.

Die laufende Rechnung 2016 schliesst bei einem Aufwand von 1,942 Mio Fr. und einem Ertrag von 1,88 Mio. Fr. einem Aufwandüberschuss von 66'781 Fr. ab. Budgetiert war ein Defizit von 27'980 Fr. . Der Hauptgrund für das schlechtere Ergebnis liegt in einem geringeren Steuerertrag, respektive in einer Wertberichtigung des Steuerertrages von 180'000 Fr., welche vorgenommen werden musste. Diese einmalige Wertberichtigung war nötig, weil die Finanzverwaltung der Stadt Grenchen den Abrechnungsmodus mit den Kirchgemeinden geändert hat.

In der Investitionsrechnung wurden Ausgaben für die Restauration des Uhrwerkes der Kirche und die Umgestaltung des Haupteingangs des Eusebiushofes getätigt. Die Nettoinvestitionen betragen 86'642 Fr. Der Finanzierungsfehlbetrag beläuft sich auf 146'715 Fr. Das Nettovermögen pro Katholik beträgt somit 193 Fr. Der Aufwandüberschuss wird mit dem Eigenkapital gedeckt. Per 31.12.2016 weist die Bestandesrechnung ein Eigenkapital von 1,096 Mio. Fr. aus.

Alle drei Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission haben per Ende der Amtsperiode demissioniert. Da es sich als sehr schwierig erweist, Fachleute für diese Kommission zu finden, stimmte die Versammlung dem Antrag, die Rechnungsrevision für die nächsten vier Jahre der BDO AG in Grenchen zu übergeben, ohne Wortbegehren zu. (rrg)