Grenchen
Die neue Pumpe vom Zivilschutz fördert stolze 2500 Liter pro Minute

Am Weiterbildungstag wurden die Zivilschützer an neuem Korpsmaterial instruiert, darunter einer neuen Pumpe.

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An der Aare wurde der Einsatz der neuen Pumpe geprobt.

An der Aare wurde der Einsatz der neuen Pumpe geprobt.

Zur Verfügung gestellt

Nachdem man bereits im Vorjahr mit der Ausbildung für Stahl- und Betonarbeiten begonnen hatte, wurde der Fokus dieses Jahr auf andere Bereiche gelegt. An den fünf Posten Wasserwehr klein resp. gross, Sanität, Seilzug / Knoten und Alarmierung wurden die Pioniere durch ihre Gruppenführer fachmännisch in Theorie und Praxis ausgebildet.

Der Zivilschutz verfügt heute über effizientere Mittel, um beispielsweise überflutete Keller innert kürzester Zeit leerzupumpen. Auch die Inbetriebnahme der neuen Riverside-Pumpe, welche für einen grösseren Einsatz gedacht ist, da sie 2500 Liter pro Minute befördern kann, wurde an der Aare trainiert. Für die erste Hilfe Ausbildung konnte Renate Rüefli vom Samariterverein Grenchen engagiert werden. Um das Programm abzurunden, wurde die Verwendung von Seilen für das Herstellen von «Brücken» für Materialtransporte trainiert.

Fortschrittlich ausgerüstet

Im Bereich der Alarmierung zeigte sich, wie fortschrittlich der Zivilschutz heute ausgerüstet ist. Mit dem Computerprogramm «Sikado» wird den Zivilschutzangehörigen eine SMS zugestellt, um sie im Ernstfall aufzubieten. Der Zivilschützer meldet per SMS zurück, in wie vielen Minuten er einsatzbereit ist, was der Einsatzleitung eine gute Planung ermöglicht. Bleibt die SMS unbeantwortet, wird nach 180 Sekunden ein automatischer Telefonanruf gestartet.

«Der Tag zeigte, dass die jungen Männer mit Willen und Freude an die Arbeit im Zivilschutz gehen und Teamgeist vorhanden ist», heisst es in einer Mitteilung des Zivilschutzes Grenchen. (tcg)

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