Grenchner mia
Die mia ist die ideale Plattform für viele(s)

24. Grenchner mia bietet mit 140 Ausstellern, Events und Sonderschau für die ganze Familie etwas. Sie biete Lösungen im Dschungel von Sonderrabatten und Extraangeboten, sagte die Messeleiterin Caroline Möri.

Patrick Furrer
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140 Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte an der Grenchner Messe.

140 Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte an der Grenchner Messe.

Da steht die Welt plötzlich kopf für die Herren Ständeräte Roberto Zanetti (SP) und Pirmin Bischof (CVP), wenn sie im Überschlagssimulator am Messestand der Polizei samt Auto herumgeschleudert werden. «Man muss schon Vertrauen in die Gurte haben, wenn man so kopfüber steht», sagte gestern Pirmin Bischof, der am Intermezzo während des offiziellen Eröffnungsrundgangs sichtlich Genuss fand.

Von sicheren Werten war aber auch sonst öfter die Rede an der Eröffnungsfeier zur 24. Mittelländer Ausstellung in Grenchen, welche wieder mit 140 Ausstellern in fünf Zelten, einer grossen Sonderschau der Rettungstruppen der Armee und dem gewohnten, attraktiven Rahmenprogramm lockt. Rund 80 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie viele weitere Messebesucher feierten am Vormittag den Start zur Publikumsmesse.

Die mia ist eine gute Lösung

Messeleiterin Caroline Möri begrüsste nach einem Auftritt der Musikgruppe Light food speziell die beiden Ständeräte, Landammann Peter Gomm (SP), Kantonsratspräsident Christian Imark (SVP), Stadtpräsident Boris Banga und die Vertreter der Genie- und Rettungstruppen der Armee. Dass die Armee sich in Grenchen präsentiere, mache sie stolz. «Viele wissen gar nicht, was die Rettungstruppen alles leisten», erklärte die Messeleiterin beeindruckt. Und weiter: Die mia sei für den Konsumenten im Dschungel voller Sonderrabatte und Extraangebote eine Lösung, sich persönlich beraten und begeistern zu lassen. Mit Blick auf das kommende Jahr erklärte Möri ausserdem, dass man die Jubiläumsausgabe 2013 «so, wie es momentan aussieht» im und ums Velodrome Suisse durchführen werde. Die Verhandlungen laufen noch.

Heute an der mia

10.30-13.30: Frühstücksbrunch mit Marc Anderegg,

Trio featuring und Joe Schwach; mia-Restaurant

12.00-20.00: Wohnen im Alter «Gemeinsam gegen die Vereinsamung»

Marktplatz / Halle 4

13.30-14.00: Stand Talk mit Hans Stöckli, Ständerat SP / Stand 425

15.00, 16.00, 17.00, 18.00: Märlitante Barbara - Kien Zappu dr chly Zouberwicht / Gschichte Schatzchischte

15.00, 17.30: Rettung aus Schadenlage; Sonderschau der Rettungstruppen

15.00-16.00: Duo Ro-Bi und An-Gi an Zieh- und Drehorgel; Stand 431 / Halle 4

15.30-17.30: Marc Anderegg - Boogie Woogie, Blues & Rock'n Roll; Biergarten

18.30-22.00: Cool Cat - One Man Show; Biergarten

20.00-23.30: Rock Classics mit DJ HoRsE; Music Center Saloon

Am Stand dieser Zeitung Halle 4, Stand 434: Lernen Sie Redaktor Patrick Furrer von 16.00 bis 18.00 persönlich kennen.

Die Ausstellungshallen sind von 12.00 bis 20.00 geöffnet.

Die weiteren Redner unterliessen es nicht, den Ausstellern, Organisatoren und der ganzen Messe viel Erfolg zu wünschen. Einmal mehr zeigte sich auch, welch ideale Plattform die mia bietet, um gelegentlich etwas Werbung in eigener Sache zu machen.

Stadtpräsident Boris Banga lobte die Uhrenstadt als einen der potentesten Wirtschaftsstandorte der Schweiz. Aber nicht nur als Wirtschafts-, sondern auch als Lebens- und Einkaufsstandort entwickle sich Grenchen positiv. Ein strahlendes Beispiel sei das Velodrome, ein dringend unterstützungswürdiges die Stärkung des Regionalflughafens.

Eröffnungsband mit etwas Hilfe durchschnitten

Landammann Peter Gomm sagte in seiner Ansprache: «Was Ihr hier jedes Jahr unter dem Messedach vereint, kann sich sehen lassen.» In Gedanken an das Velodrome meinte er weiter: «In Grenchen bewegt sich etwas.» Bezug nehmend auf die Gesundheitspolitik habe er Verständnis für die Grenchner, die nicht immer Freude haben an der Politik des Kantons. Dennoch sei ein Neubau des Bürgerspitals Solothurn von entscheidender Bedeutung, warb er.

Jürg Hof, Kommandant-Stellvertreter des Lehrverbands Genie und Rettung, erklärte, die Armee freue sich sehr, an der mia Gast sein zu dürfen. Das Sonderschaugelände der Rettungstruppen bietet beste Gelegenheit, die Truppen besser kennen zu lernen. Hof unterstrich die Wichtigkeit der Rettungstruppen und einer finanziell sicheren Armee.

Anschliessend an die Eröffnungsfeier im Festzelt führten die Armeeangehörigen auf dem Sonderschaugelände zwischen Festzelt und Halle1 einen kurzen Showblock durch, wobei auch das offizielle Band zur Messe feierlich – mit etwas Hilfe der Rettungssoldaten – durchschnitten wurde. Beim Apéro im Landwirtschaftszelt betonte Daniel Fischer, OK-Präsident Landwirtschaftszelt, den Wert der Schweizer Bauern. Viele Menschen haben den Bezug zu den Produkten verloren und wissen gar nicht mehr, wo die Dinge herkommen. In dieses Problemfeld setzt das diesjährige Landwirtschaftszelt einen Kontrapunkt.

Beim Rundgang durch die Messe – nachdem die Ausstellungshallen pünktlich um 12 Uhr ihre Tore öffneten – gewannen die Gäste einen ersten Eindruck der diesjährigen mia. Trotz des schlechten und nassen Wetters tummelten sich bereits kurz nach Mittag zahlreiche Messebesucher auf dem Gelände.