Hegering-Tag
Die Leberberger Jäger lernten Neues über Pirschzeichen und Grossraubtiere

Der Hegering Leberberg führte seinen alljährlichen Hegeringtag durch. Als Gast referierte Andreas Rysper von Kora, einer Stiftung für Raubtierökologie.

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Die Jäger des Hegerings Leberberg hielten ihren jährlichen Hegeringtag ab. (Symbolbild)

Die Jäger des Hegerings Leberberg hielten ihren jährlichen Hegeringtag ab. (Symbolbild)

Keystone

Wie kann man an einem gerissenen Reh erkennen, welchem Tier es zum Opfer gefallen war? Dieser Frage gingen die Leberberger Jägerinnen und Jäger an ihrem Hegeringtag bei der Holzerhütte der Bürgergemeinde Grenchen nach.

Andreas Ryser von Kora referierte, wie die verschiedenen Raubtierarten anhand ihrer Risse unterschieden werden können. Kora ist eine Stiftung für Raubtierökologie und Wildtiermanagement, deren Hauptauftraggeber das Bundesamt für Umwelt ist.

Mario Hänsli

Mario Hänsli

Der Wildbiologe zeigte mit Bildern aus der Praxis auf, wie ein Jäger herausfinden kann, ob ein Wild- oder Nutztier zum Beispiel von einem Luchs oder einem Wolf getötet worden ist oder auch von einem Hund.

Im zweiten Teil führte Mario Hänsli (Rüttenen) seinen Kolleginnen und Kollegen im Gelände vor, wie Pirschzeichen nach einem Schuss für die Nachsuche erkannt werden können. Der Hegeringtag, der alljährlich der Weiterbildung der Waidfrauen und -männer dient, wurde durch das Spiel des Jagdhorn-Bläsercorps Wandfluh Bettlach verschönert. (pbg)