Rüti b. Büren

Die Homepage ist erstarrt

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Seit Januar können auf der Homepage von Rüti bei Büren keine aktuellen Infos aufgeschaltet werden. Das wird bis im Juni so bleiben.

Die offizielle Website der Gemeinde Rüti ist erstarrt. «Leider haben wir technische Probleme! Aus diesem Grund können wir die Daten nicht mehr aktualisieren», lässt sich dort nachlesen. Der bestehende Content kann aufgerufen werden, doch Veränderungen daran sind nicht mehr möglich.

«Wir suchen so rasch als möglich nach einer Lösung und bitten Sie bis dahin um Ihr Verständnis», schreibt der Gemeinderat auf der Startseite weiter. «Rasch» ist dabei nach gut bernischer Sitte ein dehnbarer Begriff. Nach Aussage von Gemeindeschreiberin Kathrin Jenni besteht das Problem seit Januar und dürfte noch etwa bis Juni dauern. Dann soll die Gemeinde eine komplett neue Website bekommen, für die der Gemeinderat einen Kredit von 8000 Franken gesprochen habe.

Mail-Server auf Abwegen

Kathrin Jenni erklärt, wie es zur Panne gekommen ist: «Unsere Website ist alt. Sie wurde von einem ehemaligen Gemeinderat gemacht – durchaus professionell, aber nicht mehr auf dem heutigen Stand. Wir haben auf der Website einen Login-Bereich, der von derselben Firma gehostet wird wie unser E-Mail. Im Januar ist es offenbar zu einer Verschränkung der beiden Bereiche gekommen.»

Gemerkt habe Jenni das, als der Mail-Server anfing, Fehlermeldungen zu produzieren. «Offenbar versuchte er, Mails an nicht bestehende Adressen zu schicken.» Um zu verhindern, dass jemand durch diese Fehlfunktion zu Schaden kommt, sei die Gemeindewebsite stillgelegt worden. Offenbar geschah das, bevor es dem übereifrigen Server gelang, eine Geisterbotschaft an einen realen Absender zu senden. «Es hat sich niemand gemeldet, der ein solches Mail von der Gemeinde bekommen hat», versichert die Gemeindeschreiberin.

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