Fasnächtlich bunt und gut gelaunt tobten die Grenchner Narren gestern bei der Stiftung Rodania für Schwerbehinderte, im Alterszentrum und am Altersnachmittag im Eusebiushof. Dort griff die gute Laune rasch auf die rund hundert Anwesenden über.

Witzig führte Anlasschefin Emmy Baumann durch den Altersnachmittag im Eusebiushof. Einen Einblick in die fesche Wäsche der Frauen bot «s'Liseli». Musikalisch schlagfertige Argumente teilten die Tambouren und die Froschzunft aus. Die Zwerge der Hilari-«Schnibako» und das Goschenduo mitsam Obernarr Thomas Meister liessen im erfrischenden Auftritt weder ein gutes Haar an den Stadtsolothurnern, noch am Stapi oder seinem Erzrivalen Heinz Müller.

Die Zuschauer genossen die amüsanten Darbietungen, klatschten heftig und schunkelten mit, besonders, wenn die Instrumente richtig laut wurden. Was letztlich bleibt, ist eine Einsicht, die besticht: Das Alter schützt vor Froheit nicht.