An den Parteigesprächen nach den Gemeinderatswahlen wurde der Anspruch der Parteien in den Gremien (Kommissionen, Ausschüsse, Vertretungen) neu festgelegt. 88 ordentliche und Ersatzsitze sind zu verteilen, wobei die Zuteilung nach Proporz nur die theoretischen Ansprüche vorgibt.

Der Gemeinderat wählt im September die Kommissionsmitglieder, nachdem sich die Parteien untereinander beraten haben.

Dennoch. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die SVP verliert die meisten Mandate, die CVP profitiert durch die Listenverbindung mit der GLP und BDP am stärksten. Die SVP gibt auch den Anspruch für eines von zwei Kommissionspräsidien an die CVP ab. Momentan gehören der Volkspartei das Präsidium in der Rechnungsprüfungs- und der Jugendkommission.

Gespräche bringen noch Verschiebungen

Er gehe dennoch davon aus, dass es letztlich keine grossen Verschiebungen gibt, sagt SVP-Präsident Richard Aschberger. Für eine geringere Veränderung spricht auch die Tatsache, dass bei den Wahlen vor vier Jahren bereits ein grosser Umbruch stattfand. Wie viele Sitze die CVP weitergibt, ist noch offen. Demnächst sollen Gespräche mit GLP, BDP und der SVP stattfinden.

Bereits fest steht, dass nach der Demission von Reto Mosimann (FDP) in der Bau-, Planungs- und Umweltkommission dort ein Präsidium vakant ist.

Die neuen Ansprüche der fünf Gemeinderatsparteien in den Kommissionen (ordentliche und Ersatzmitglieder zusammen) sind demnach: SP 32 (-3), FDP 23 (+0), SVP 11 (-9), CVP 20 (+10), GLP 2 (+2).