Grenchen
Die Ferienpass-Kinder üben sich in Akrobatik am Boden und in der Luft

14 sportbegeisterte Kinder hatten im Rahmen des Ferienpasses an zwei Nachmittagen die Möglichkeit, auf dem Gebiet der Luft-und Bodenakrobatik neue Erfahrungen zu sammeln.

Patric Schild
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Der Luftring ist anspruchsvoll.

Der Luftring ist anspruchsvoll.

Ringe, Matten und Trapez, alles steht bereit für das Einstudieren der ganz grossen Akrobatiknummern, genau wie im Zirkus. Aber bevor die Manege-reifen Vorführungen gelernt werden können, heisst es zuerst Aufwärmen. Schliesslich sollen spätere Zerrungen tunlichst vermieden werden.

So stehen nach dem obligaten Einlaufen zu rhythmischer Musik natürlich auch ausgiebige Dehn- und Lockerungsaufgaben auf dem Programm. Nach dem Aufwärmen teilen sich Jungakrobaten in zwei Gruppen, wobei die eine zuerst am Boden und die andere in der Luft trainiert.

«Mehr in die Knie», erklärt dabei Kursleiterin Corinne Cueni einer jungen Teilnehmerin am Trapez. Die Profiakrobatin zeigt den Kindern die Nummern immer zuerst vor, bevor es dann für die Jungs und Mädels selbst ans Eingemachte geht.

Wer sich am Trapez bewährt hat, darf sich an den Luftring heranwagen. Dort werden Figuren mit klingenden Namen wie «Der Mann im Mond» einstudiert. Was für die einen bereits eine kleine Herausforderung darstellt, setzen andere mühelos in die Tat um. «Das ist ja mega einfach!», meint beispielsweise die kleine Alessia.

Das schwierigste Element ist aber das Vertikaltuch. Um hier Erfolg zu haben, müssen erst die richtigen Klettertechniken gelernt sein. Ausserdem gilt beim Tuch besondere Vorsicht. «Hier müsst ihr aufpassen, dass ihr euch beim runterrutschen nicht die Hände verbrennt», ermahnt Cueni die Teilnehmer.

Währenddessen werden auf den Matten, unter Anleitung von Beatrice Cueni, der Mutter der Kursleiterin, Purzelbaum und Rad schlagen sowie verschiedene Figuren geübt. Zunächst zu zweit, dann zu dritt und am Schluss wagen sich die Kids gar in 4er-Teams an Pyramidenfiguren.

Das vermag nicht immer gleich von Beginn weg zu gelingen und so fallen die Neoakrobaten auch das ein oder andere Mal auf die Nase. Doch davon beirren lassen sich die Jungspunde nicht. So wird ein missglückter Versuch mit einem scherzhaften Lachen der Verunglückten quittiert und die Figur gleich nochmals angegangen – und zwar so oft, bis es klappt.

«Man kann so viel lernen, da ist ein Tag einfach zu kurz», sagt Cueni, gelernte Tänzerin, die eine Weiterbildung in Luftakrobatik in einem Kinderzirkus absolviert hat. So werden zunächst die Basics vermittelt, während es am zweiten Tag um weiterführende Techniken geht.

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