Bereits um 19.19 Uhr begann in Bettlach die Machtübernahme. Andreas Bur nahm in seiner Ansprache nochmals Rückschau auf die tolle Bettlacher Fasnacht. Ganz besonders erwähnt wurde die «Masseneinwanderung» zum Grenchner Fasnachtsumzug, ohne die dieser «nume e leide» gewesen wäre.

Musikalisch traurig untermalt wurde der Abgesang auf die Fasnacht 2014 von den Krachwanzen. Ein Bööggen-Babeli namens «Kübli» im Blumenkübeli hielt den Flammen nur gerade drei Minuten stand, bevor er das Zeitliche segnete. Zuvor hatte die Gemeindepräsidentin den Schlüssel der Macht wieder an sich genommen.

In Grenchen begann das Ritual pünktlich um 20 Uhr zu den Klängen aller Grenchner Guggenmusiken. Hier übergab der neue Ober Diego Kummer nach nur drei Tagen im Amt die Regierungsgewalt wieder an den Stadtpräsidenten. Altober Thomas Meister war ja, wie man weiss, am Sonntag «zurückgetreten», er hatte die Macht am Hilari von Scheidegger übernommen und sie nach dem Umzug an den neuen Fasnachts-Chef weitergereicht.

Kummer versprach in seiner Rede, das Jahr hindurch nicht zu ruhen, sondern sich voll und ganz der Organisation der nächsten Fasnacht zu widmen. Vor allem eines wolle er erreichen: Nächstes Jahr soll es einen grossen Nachtumzug auf abgesperrter Strecke geben, sodass auch die MFK ihre Freude daran haben könne.

Scheidegger seinerseits begrüsste es sehr, dürfe er endlich wieder regieren. Denn schliesslich sei er nur gerade eine Woche im Amt gewesen, als die Narren ihm die Macht entrissen hätten. Darum forderte er, der BangaBöögg möge schnell brennen, damit er rasch wieder ins Stadthaus komme.