2018 – ein in jeder Hinsicht unglaublich ereignisreiches Jahr mit vielen Höhepunkten. Hier eine kleine Auswahl zur Erinnerung: Sportlerehrung, Fasnacht, Chappeli-Konzerte, Internationale Musikwoche Grenchen, Hochzeitsmesse, Swiss Magic, Flohmärkte, Mia, Kinderland-Openair, Sandlochfest, Concours Hippique, World Food Festival, Bundesfeier, Rock am Märetplatz, Summer Big Band, Bärgchilbi, Sonbre Fest, Sommergospel, «Ganz unger üs», Grenchner Fest, Triennale Grenchen, Smartflyer Challenge, Heli-Weekend, Chürbisnacht, Track-Cycling im Tissot-Velodrome, Weihnachtsmarkt und und ... Nebst vielen sportlichen Leckerbissen gab es auf Stadttouren der Jurasonnenseite vieles zu entdecken.

Mit dem neuen Grenchner Ohrwurm «Vo Gränche bigott» gelang der Band «Light Food» ein grosser Wurf, der neue Imagefilm über Grenchen wurde über 50 000 Mal angeklickt, und besonders stolz bin ich auf die Verleihung des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Gemeinde». Kulturelle Highlights gab›s wie immer im Parktheater, im Kleintheater, auf der Schopfbühne und im «Gänggi». Ja, es war wieder Mal viel los in Grenchen!

2018 war auch das Jahr der Jubiläen: 100 Jahre Landesstreik, 50 Jahre Patenschaft mit Unterschächen, 50 Jahre Altersiedlung Grenchen, 40 Jahre Kleintheater Grenchen, 30 Jahre Städtepartnerschaften mit Neckarsulm (D) und Sélestat (F), 10 Jahre Wakkerpreis und Anbau neues Kunsthaus, 5 Jahre Tissot-Velodrome – nur um ein paar Beispiele zu erwähnen.
Bemerkenswert ferner, dass sich Grenchen im Städteranking erneut markant verbessern konnte und nun immerhin unter den Top 100 figuriert. Gar auf Platz 8 liegt Grenchen unter der Rubrik «Erholung» – notabene knapp hinter den Tourismusdestinationen Lugano, Locarno und Montreux! Ebenfalls erfreulich die Platzierung unter «Kultur und Freizeit» (Platz 48). Nach oben bleibt trotzdem noch viel Potential – bleiben wir dran…

Auch auf der politischen Bühne hat sich viel getan. Gemeinderat und Gemeinderatskommission haben hart gearbeitet und zusammen 25 Sitzungen abgehalten, 260 Geschäfte behandelt und dafür rund 70 Stunden aufgewendet – nicht eingerechnet je zwei Workshops, einer zum Thema «Bahnhof Süd» und einer zur Entwicklung des Strategiepapiers «Kompass».
Gemeinsam mit Bettlach und Lengnau wurde ein Zukunftsbild entworfen und von den drei Gemeinden verabschiedet. Gestützt auf dieses Grundlagenpapier beschlossen die drei Gemeinderäte anlässlich einer denkwürdigen Sitzung, gemeinsam ein Agglomerationsprogramm zu erarbeiten.

Es gäbe noch viel zu berichten. Wer mehr erfahren möchte, dem sei der Kauf des Grenchner Jahrbuchs 2017/18 empfohlen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: In diesem Jahr ist auch die neue Grenchner Stadtgeschichte «Grenchen im 19. und 20. Jahrhundert – vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole» erschienen. Ein Gratistipp für alle, die noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sind…

Ich wünsche den Leserinnen und Lesern frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

François Scheidegger ist Grenchner Stadtpräsident (FDP)