Grenchen

Die beiden Robinien werden noch im Oktober gefällt

Drei der fünf Robinien bleiben erhalten, zwei im Vordergrund werden durch Ginkgos ersetzt.

Drei der fünf Robinien bleiben erhalten, zwei im Vordergrund werden durch Ginkgos ersetzt.

Nach Widerstand aus der Bevölkerung wurde ein Kompromiss gefunden: Nur zwei der fünf Robinien an der Solothurnstrasse in Grenchen werden gefällt. Jetzt steht der Zeitplan.

Eine geplante Fällaktion von fünf Robinien an der Solothurnstrasse stiess diesen Sommer auf Widerstand aus der Bevölkerung. So wurde auch eine Online–Petition gegen die Fällung dieser Bäume eingereicht. Anfang September wurde bekannt: Die Stadt hat mit der Erstunterzeichnerin der Petition, Gemeinderätin Nicole Hirt, einen Kompromiss gefunden. Dieser sieht vor, vorerst nur zwei der fünf Robinien zu fällen und mit etwas kleineren Gingko biloba‘s zu ersetzen.

Über den Zeitplan des weiteren Vorgehens wollte sich die Stadt damals noch nicht äussern. Jetzt gibt es Neuigkeiten. «Die Fäll- und Pflanzarbeiten sind für KW42 geplant. Das heisst zwischen Montag 14. Oktober 2019 und Freitag 18. Oktober 2019», heisst es in einer Medienmitteilung.

Neben den beiden Robinien sollen auch die Efeusäulen zwischen dem Coop und der Löwenkreuzung durch Gingkos ersetzt werden. Vorarbeiten wie das Entfernen der Efeusäulen finden bereits diese Woche statt. Für die Arbeiten muss die Solothurnstrasse zeitweise gesperrt werden.

Restliche Robinien werden ebenfalls ersetzt

«Die restlichen drei Robinien werden dann in ein paar Jahren ebenfalls noch durch Gingkos ersetzt, wodurch der Kompromiss dann erfüllt wäre», heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Wieso entschied sich die Stadt überhaupt für Gingkos? Der Vorteil dieser Baumart sei ein tannenförmiger Wuchs. Dies sollte laut Stadt zu deutlich weniger Komplikationen mit dem nahestehenden Gebäude führen. Darüber hinaus blüht der Gingko biloba im Herbst schön gelb. (ldu)

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