Solothurn-Lebern

Die Amtei-SP will hoch hinaus

Die Kantonsrat-Anwärter und Regierungsratskandidatin Susanne Schaffner. M. Lüthi

Die Kantonsrat-Anwärter und Regierungsratskandidatin Susanne Schaffner. M. Lüthi

Auf dem Grenchenberg nominierte die SP Amtei Solothurn-Lebern ihre Kandidierenden für die Kantonsratswahlen 2017. Erklärtes Ziel ist der Rückgewinn von zwei Sitzen, die 2013 verloren gingen.

«Wir wollen und können hoch hinaus», begrüsste Amtei-Präsident Philipp Jenny die Anwesenden, was angesichts des Austragungsortes auf über 1300 Metern auch wörtlich zu verstehen war.

Es freue ihn, dass die Amtei eine volle Liste (23 Plätze) präsentieren könne. Parteipräsidentin Franziska Roth stimmte die Genossen auf den Wahlkampf ein: «Wir müssen offensiv auftreten, Fragen stellen, nicht nur defensiv antworten.» Es gelte, auf die Leute zuzugehen. «Jede Hand die jetzt schon geschüttelt wird, ist okay», sprach sie die Tatsache an, dass der Wahltermin nicht mehr so fern ist.

Kampagnenleiter Lukas Uetz sensibilisierte insbesondere für die Telefonkampagne. Dass diese ein probates Mittel sei, habe sich in anderen Kantonen (vor allem Aargau) bereits gezeigt.

Für starken Bildungssektor

Regierungsratskandidatin Susanne Schaffner betonte als Gastrednerin die Wichtigkeit einer starken Vertretung im Parlament, denn sonst könne auch ein Regierungsrat nicht viel ausrichten.

Im Weiteren sprach sie sich für einen starken Bildungssektor aus: «Es ist wichtig, dass wir auch weiterhin qualifizierte Arbeitskräfte anbieten können.» Denn für ansiedlungswillige Unternehmen sei dies ein primärer Punkt, mindestens ebenso wichtig wie attraktive Steuern.

Gefordert waren die Kandidatinnen und Kandidaten bei ihrer Präsentation, blieb ihnen doch jeweils nur eine kurze Minute, um sich anhand eines mitgebrachten Gegenstandes vorzustellen. Das Unterfangen gelang, denn die 23 Personen wurden von der Versammlung einstimmig nominiert.

Ebenso klar fiel der Entscheid, die Listenplätze wie gewohnt nach dem Alphabet zu besetzen. Schliesslich wurde die Geschäftsleitung mit der Befugnis ausgestattet, über Listenverbindungen zu verhandeln. Im Vordergrund steht dabei eine Zusammenarbeit mit den Grünen.

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