Ständerat Kt. Solothurn
Des Einen Freud ist des Anderen Leid: Das sind die Reaktionen der Beteiligten

Nach der Wahl zeigt sich Pirmin Bischof erleichert: «Ich war mir überhaupt nicht sicher, wer heute gewinnen wird» Freude herrscht auch bei Parteipräsidentin Annelies Peduzzi und dem nachrückenden Urs Schläfli. Enttäuscht ist hingegen Kurt Fluri (FDP)

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«Kurt Fluri wäre ein genauso guter Ständerat wie ich gewesen», sagt Wahlsieger Pirmin Bischof heute Sonntagnachmittag. Schliesslich seien Fluri und er sich politisch nahe. Auf eine mögliche Bundesratskandidatur will sich Bischof trotz seiner einem Überflieger anmutenden Karriere noch nicht festlegen. Er sei jetzt Ständerat, wie es weitergehe, werde man sehen.

Enttäuscht über den Ausgang des zweiten Wahlganges zeigt sich hingegen Kurt Fluri. Es freue ihn aber, dass es wenigstens in der Stadt Solothurn für eine Mehrheit reichte, so der FDP-Kandidat im Interview.

Über den Ausgang der Wahl höchst erfreut zeigt sich Annelies Peduzzi, Präsidentin der CVP-Kantonalpartei. «Ich bin sehr dankbar, dass trotz des grossen Vorsprungs von Pirmin Bischof im ersten Wahlgang viele Wähler noch einmal für ihn an die Urne gingen», sagt Peduzzi. Und gibt zu: Sie habe vergangene Nacht nicht so gut geschlafen und bereits um fünf vor drei wieder wachgelegen. Auf mögliche Bundesratsambitionen will auch sie sich nicht festlegen. «Es komme immer auf die Situation an.»

Für Pirmin Bischof, der am 23. Oktober schon in den Nationalrat gewählt wurde und jetzt in den Ständerat wechselt, wird Urs Schläfli-Kocher nachrücken. Der Meisterlandwirt aus Deitingen finde es «wunderbar», dass er nachrücken könne. Besonders freut er sich nun auf die kommenden Bundesratswahlen. (san)