Nach ordentlichen und zusätzlichen Abschreibungen resultierte ein Cash-Flow von knapp 350'000 Fr. Das Eigenkapital beträgt 9,38 Mio. Fr. Während die Verwaltungsrechnung eine schwarze Null aufweist, musste Revierförster Patrik Mosimann den Aufwandüberschuss von über 55'000 Franken vertreten. Dass trotz guter Ausgabendisziplin schliesslich ein Defizit resultierte, habe seine Gründe.

Die schlechten Preise auf dem Holzmarkt führten zu einer weit tieferen Nutzung als vorgesehen. Dazu hat man an ungünstigen Nutzungsorten mit hohem Aufwand und minderer Qualität Holz schlagen müssen und schliesslich blieb auch der Verkauf von Holzschnitzel unter den Erwartungen. Dies lag vor allem am warmen Wetter und einem Schadenfall im Nahwärmeverbund Zentrum, der dazu führte, dass von März bis Oktober 2016 dort eben nicht auf Holzschnitzel, sondern auf andere Energieträger gesetzt wurde.

Schliesslich hätten unvorhergesehene Reparaturen beim Unterhalt eines älteren Fahrzeuges die Rechnung zusätzlich belastet. Ein Lichtblick sei hingegen das Rekordergebnis bei den Arbeiten für Dritte. Bürgerratspräsident Franz Schilt bezeichnete die Unternutzung des Waldes als langfristig problematisch. Hier werde man versuchen, Gegensteuer zu geben. Er betonte aber auch: «Wichtig ist vor allem der erzielte Cash-Flow, der es uns erlaubt, die Nettoinvestitionen von 245 000 Franken aus selber erwirtschafteten Mitteln zu begleichen.»

Der Präsident orientierte im Weiteren über das aktuelle Geschehen. So soll das Gespräch mit der Stadtpolizei gesucht werden, um die Inbetriebnahme der Lichtanlage nach Schneefällen auf der Bergstrasse zu optimieren. Man hat sich auch mit der Skilift AG und den Berghofpächtern zusammengesetzt, um in Zukunft «Missverständnisse» betreffend die Verbindungsstrasse zwischen Unter- und Obergrenchenberg, die über die Skipiste führt, zu verhindern.

Auch die Abwasser-Problematik auf den Berghöfen wird angegangen. Man hofft zwar immer noch, dies im Rahmen des Windenregieprojektes zu lösen, hat aber vorsorglich in Zusammenarbeit mit der SWG bereits jetzt erste Schritte eingeleitet. Schliesslich wird sich die Bürgergemeinde dafür einsetzen, dass beim Ersatz der Heizungen im Parktheater und im Schulhaus IV auf den mit Holzschnitzeln betriebenen Nahwärmeverbund Zentrum gesetzt wird. Dabei hat man ein Fördermodell angestossen, das sich bereits früher bewährt hat. Einstimmig erteilte die Versammlung das Grenchner Bürgerrecht an 23 Personen (9 Gesuche) aus Bosnien-Herzegowina, Jemen, Kosovo, Serbien, Mazedonien, Sri Lanka und der Türkei.