Einbürgerung

Der Stadtpräsident ist jetzt Bürger der Stadt Grenchen

François Scheidegger

François Scheidegger

Auch Stadtpräsident François Scheidegger, seine Frau Veronika und die beiden Kinder Matthias und Désirée sind jetzt Bürgerinnen und Bürger der Stadt Grenchen.

Das Gesuch wurde von der Versammlung mit Applaus gutgeheissen. «Wir wollten uns schon seit längerem in Grenchen einbürgern lassen», erklärt Scheidegger dazu auf Anfrage. Im Wahljahr habe er aber darauf verzichtet und dies jetzt nachgeholt. Er selber war bisher Bürger von Steinhof. Die Solothurner Exklave im bernischen Oberaargau gehört politisch inzwischen zu Aeschi. Veronika Scheidegger war bisher im Kanton Bern heimatberechtigt.

Laut Bürgergemeindeverwalter Renato Müller kommt es relativ selten vor, dass sich Personen mit Schweizer Bürgerrecht in Grenchen einbürgern lassen. Oft seien es alleinstehende oder verwitwete Frauen, welche aufgrund von Heirat das Grenchner Bürgerrecht verloren hatten und dies jetzt wieder beantragen.

In der Schweiz kann man bis zu drei Heimatorte haben, wovon maximal zwei im gleichen Kanton. Die Kosten für die Einbürgerung betragen für Schweizer mit Kantonsbürgerrecht 650 Fr. pro Gesuch, für Ausländer 2600 Fr. Dazu kommen Gebühren für kantonale und eidgenössische Einbürgerung, sodass sich das Total auf 4000 bis 5000 Fr. belaufen kann. (at.)

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