Grenchen
Der Lindenhaus-Vorstand setzt auf eine junge Leitung

Die 25-jährige Tamara Moser wurde zur neuen Leiterin des Lindenhauses erkoren.

André Weyermann
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V. l.: Lindenhaus-Präsident Matthias Meier-Moreno, Mitarbeiterin Julia Flückiger, die neue Leiterin Tamara Moser und Corinne Maier (Personalverantwortliche).

V. l.: Lindenhaus-Präsident Matthias Meier-Moreno, Mitarbeiterin Julia Flückiger, die neue Leiterin Tamara Moser und Corinne Maier (Personalverantwortliche).

André Weyermann

Tamara Moser heisst die neue Leiterin im Lindenhaus. Sie ist 25 Jahre jung und wird ihre Arbeit Anfang des nächsten Jahres aufnehmen. Damit ist nach der Kündigung von Monika Crausaz auf Ende Jahr ein nahtloser Übergang gewährleistet. Tamara Moser besitzt ein Diplom in Sozialer Arbeit und ist momentan noch bei der Stiftung Rodania angestellt. Sie hat zudem Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Der Vorstand des Lindenhauses betont, dass man sich diesmal bewusst für eine junge Person entschieden habe, die die Chance erhalte, gemeinsam mit der bisherigen Mitarbeiterin Julia Flückiger (26 Jahre) etwas Neues aufzubauen. Man hofft mit der neuen Lösung auch auf Konstanz und wenig Wechsel, da dies gerade in der Jugendarbeit ein wichtiger Faktor für erfolgreiches Schaffen sei.

Schwung fürs Lindenhaus

Tamara Moser freut sich auf die neue Herausforderung: «Es ist eine Aufgabe, in der man sich stark einbringen kann. Ich werde versuchen, diese Chance zu nutzen und neuen Schwung ins Lindenhaus zu bringen. Ideen sind genügend vorhanden. Es gilt, diese nun zu bündeln und dann umzusetzen.»

Lindenhaus-Präsident Matthias Meier-Moreno und die Personalverantwortliche Corinne Maier sind sich bewusst, dass die Wahl auch Risiken in sich birgt. Sie sind dementsprechend bereit, das neue Team eng zu begleiten und zu unterstützen.

Begegnen und chillen

Das gemeinsame Ziel sei es, wieder näher bei den Kindern und Jugendlichen zu sein, sie dort abzuholen, wo sie gerade stehen, und ihre Bedürfnisse in jugendgerechte Projekte umzusetzen, schreibt der Vorstand in einer Stellungnahme. Das Lindenhaus soll noch vermehrt zu einem Begegnungszentrum werden, wo man sich begegnet, gemeinsam spielt, sich austauscht, miteinander Zeit verbringt oder einfach nur chillt.

Es soll genügend Platz für kreative Ideen, Wünsche und Projekte vorhanden sein und Neues entstehen können, was auch vermehrt Leben ins Haus bringt. «Dies erreichen wir mit einer zeitgemässen, auf Freiwilligkeit beruhenden partizipativen Jugendarbeit, welche innovativ und mit viel Herzblut arbeitet. Wir sind überzeugt, dass wir mit Tamara Moser und Julia Flückiger zwei hoch motivierte Jugendarbeiterinnen haben, welche genau diese Vorgaben umsetzen und mittel- bis langfristig wieder dafür sorgen werden, dass die Besucherzahlen ansteigen», heisst es weiter.

Für 10- bis 18-Jährige

Das Lindenhaus richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, hat sich in den letzten Jahren aber auch einen Namen als kulturelles Begegnungszentrum für alle Grenchnerinnen und Grenchner gemacht und kann zum Beispiel für Anlässe gemietet werden.