Mit einem Konzert der Jodler unter der musikalischen Leitung von Kathrin Henkel und der Theateraufführung des Bauernschwanks "Zwee herti Nüss" wurde am Freitag abend ein erstes Mal beste Unterhaltung geboten. Freude und Wehmut, Verträumtheit, manchmal Schalk und Augenzwinkern, das sind die Ingredienzien der Jodellieder, die immer auch zum Innehalten in einer sich immer schneller drehenden Welt anhalten wollen.

Die Jodler, die sowohl als Gesamtchor, als Formation "Mäntigschörli" mit Handörgeler Res Fankhauser und Bassist Roland Walker auftraten, sowie als Terzett mit Kathrin Henkel, Alexandra Lüthi und Urs Allemann, konnten das Publikum in der gut besetzten Büelenhalle begeistern und wurden zu mehreren Zugaben herausgefordert. Unplanmässig gabs auch noch ein musikalisches "Ständeli" für die Chorleiterin - als Dank  auch für die guten Resultate am eidg. Jodlerfest.

Die Theatergruppe (Leitung: Jürg Mühlethaler) unter der Regie von Rosmarie Fellmann sorgte für manchen Lacher. Die turbulenten Szenen mit dem bärbeissigen Knecht Seppi (Peter Obrecht) und der kratzbürstigen Magd Käthy (Daniela Christ) waren dabei mehr als Slapstick. Wie in manchen Bauernstücken, spielt auch hier die Notwendigkeit von Versöhnung eine Rolle, nicht zu reden von den verheerenden Wirkungen von Rachsucht und Aberglauben auf menschliche Beziehungen.

Ein nächster Höhepunkt der Volksmusikfreunde wird der 17. April sein, wenn die Schwyzerörgelifründe Grenchen im Parktheater ihr 15jähriges Bestehen feiern.