Alpenclub
Der Grenchner Alpenclub ist fit und investiert für die Zukunft

Die Grenchner Sektion des SAC darf optimistisch in die Zukunft blicken. Die Finanzen sind im Lot, das Geld reicht sogar für Investitionen in das Chalet auf dem Grenchenberg.

Hans Peter Schläfli
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Rund 10 000 Franken will der Albenclub in sein «Schmuckstück» auf dem Grenchnerberg investieren. (Archiv)

Rund 10 000 Franken will der Albenclub in sein «Schmuckstück» auf dem Grenchnerberg investieren. (Archiv)

Eines war für den SAC Grenchen an seiner vergangenen Generalversammlung besonders erfreulich: 17 neue Mitglieder konnten aufgenommen werden. Von den etwas über 400 Mitgliedern nahmen deren 146 an der 67. Generalversammlung teil.

«Unsere Sektion hat die ideale Grösse», sagte Präsident Martin Schmid vor versammelten Vereinsfreunden im Zwinglihaus. «Wir sind gross genug, um stark zu sein und gleichzeitig noch klein genug, damit sich die Mitglieder auch wirklich persönlich kennen.» So genoss Schmid bei allen Traktanden ein «Heimspiel».

Statuten mussten angepasst werden

Gleich nach den zahlreichen Mitteilungen zum allgemeinen Betrieb des Vereins ging es ans «Eingemachte»: Die Statuten mussten den modernen Zeiten angepasst werden. So gab es einen Abgleich mit den Statuten des Zentralverbandes des SAC zu genehmigen. Die Abläufe und Aufnahmeverfahren – besonders das Patensystem für Neumitglieder – sollten vereinfacht und das Stimmrechtsalter sollte neu auf
16 Jahre fixiert werden. Alle Statutenänderungen wurden einstimmig angenommen, was das grosse Vertrauen der Mitglieder in die Vereinsführung belegt.

Bei der Aufnahme der Neumitglieder gab es eine positive Überraschung: Zu den 15 angemeldeten Kandidaten meldeten sich spontan noch zwei Anwesende, die gerne aufgenommen werden wollten. So wuchs der SAC Grenchen wie eingangs erwähnt um ganze 17 Mitglieder an.

In den Jahresberichten der verschiedenen Abteilungen trat immer wieder ein Aspekt in den Vordergrund: Alle Touren, Ausflüge und Veranstaltungen des SAC Grenchen verliefen unfallfrei, was als besonders erfreulich hervorgehoben werden darf.

Nicht alle Abgänge ersetzt

Bei den Finanzen marschiert der SAC Grenchen mit sicherem Tritt vorwärts, wie ausgeführt wurde: Die Rechnung des letzten und das Budget des kommenden Vereinsjahres weisen je ein kleines Plus aus. Besonders das rege besuchte Chalet auf dem Grenchenberg, welches letztes Jahr bekanntermassen auch ein neues «Hundereglement» erhielt, sorgt für gute Einnahmen. So hat der SAC vor, dieses Jahr rund 10 000 Franken in sein «Schmuckstück» zu investieren.

Auch die Wahlen verliefen wie erwartet. Präsident Martin Schmid und alle verbleibenden Vorstandsmitglieder wurden mit grossem Applaus für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Die Hüttenchefin Heidi Baumgartner ist zurückgetreten, und das Amt bleibt vorläufig vakant. Aus der Tourenkommission sind Marianne Flüeli, Stefan Hofer und Heidi Gäggeler zurückgetreten. Sie werden durch Madeleine Frank und Patrik Mosimann ersetzt.

Bei den vielen Ehrungen zeigte sich die vorbildliche Treue der Mitglieder zum Schweizer Alpenclub. Vier Mitglieder machen seit 50 und ebenso viele sogar seit 65 Jahren im SAC Grenchen mit: Hans Schild und Hans Kirchhofer sowie Theodor Kuhn und Erwin Schürch. Und so konnte die Generalversammlung nach knapp zwei Stunden zum gemütlichen Teil übergehen: Es wurde ein kleiner Imbiss offeriert. Angesichts der guten Laune im Zwinglihaus mahnte der Präsident Martin Schmid: «Denkt daran, dass wir den Saal um halb zwölf verlassen müssen.»

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