Grenchen
Der Fussballclub Grenchen hat die Finanzen im Griff

Dank eines Reingewinns von 25000 Franken aus der vergangenen Saison konnte der FCG den Verlustvortrag deutlich reduzieren.

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FC Grenchen (Archiv)

FC Grenchen (Archiv)

Grenchner Tagblatt

Urs Erb, Hauptsponsor und Finanzchef des Vereins, lobte seine Vorstandskollegen: «Wegen der Ausgabendisziplin aller Beteiligten konnte das Budget eingehalten werden.» Natürlich bedeute für ihn auch die Erwirtschaftung von total 417000 Franken Einnahmen in der heutigen Zeit eine Glanzleistung.

Das Budget sieht vor, den Verlustvortrag kommende Saison auf null abzutragen. Zuvor rekapitulierte der Geschäftsleiter Mario Bernasconi vor rund 90 Anwesenden in seinem Jahresbericht das verflossene Vereinsjahr. Insgesamt habe der Verein eine sportlich schlechte Saison hinter sich.

Trotzdem sei ein Trainerwechsel kein Thema gewesen: Neben ein paar erfreulichen Anlässen wie der «FCG Musical-Night» und dem U-18-Länderspiel habe man aber auch ein paar Schwachstellen festgestellt; es wurde ein Leitbild geschaffen, welches den Verein in Zukunft begleiten soll. Im personellen Bereich machen ihm die Vakanzen am meisten zu schaffen.

Juniorenabteilung im Aufwind

Das sportlich schlechte Abschneiden habe verschiedene Gründe gehabt, resümierte Sportchef Reto Andres, Verletzungspech, Hoch und Tief lösten sich ab. Absoluter Tiefpunkt seien die 10 Punkte, welche die zwei Absteiger Laufen und Bümpliz vom FCG ergattern konnten. Immerhin habe man keines der Kantonsderbys verloren. Das Weiterkommen in den Cup Sechzehntelfinal war das Highlight der vergangenen Saison.

Im Juniorenbereich kam der Ausstieg aus der «RegioGrenchen» einem Neuanfang gleich, hielt der Juniorenverantwortliche Jorge Tomas fest. «Es hatte einige Baustellen, was jedoch umgesetzt werden konnte, lief besser als erwartet. Trotz personeller Engpässe und steinigem Weg sind wir sicher, die Weichen richtig gestellt zu haben. Mit Rolf Bieri haben wir neu einen technischen Leiter, mit welchem man gemeinsam Zeit, Arbeit und Herzblut in die Juniorenabteilung stecken wolle, um in ein paar Jahren die Früchte ernten zu können.» Weil die Statuten total verstaubt und nicht mehr zeitgemäss waren, stimmten die Mitglieder der traktandierten Statutenänderung einstimmig zu.

In seiner Ansprache ermunterte Vize-Stadtpräsident Hubert Bläsi die Mitglieder dazu, sich für den Kunstrasen einzusetzen. «Es zählt jede Stimme. Wir sind in der 75. Minute, kennen die Gegner nicht und ha-
ben noch kein Tor geschossen», umschrieb er die momentane Situation in der Sportstättenplanung. Im Anschluss an die GV kamen die Mitglieder in den Genuss von einem feinen Risotto, welches von Rolf Janz zubereitet wurde. (mbg)

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