Fussball

Der FC Grenchen 15 geht zuversichtlich in die neue Saison

Mit Zuversicht starten die FCG-Funktionäre in die neue Saison: Sportchef Max Rüetschli, Präsident Mike Rüetschli und Sportdirektor Peter Baumann (von links).

Mit Zuversicht starten die FCG-Funktionäre in die neue Saison: Sportchef Max Rüetschli, Präsident Mike Rüetschli und Sportdirektor Peter Baumann (von links).

Kaum ist der Schlusspfiff für die Spielzeit 2016/2017 verhallt, schon können die Verantwortlichen des FC Grenchen 15 verkünden, dass die Mannschaft für die anstehende Saison steht.

Sportchef Max Rüetschli, Sportdirektor Peter Baumann und Präsident Mike Rüetschli sind überzeugt, dass man eine kompetitive Equipe zusammengestellt hat. «Die Mannschaft wird teilweise ein neues Gesicht haben, da es uns gelungen ist, Spieler mit Erfahrung aus oberen Ligen zu verpflichten. Verschiedene bewährte Kräfte konnten wir halten und selbstverständlich wird das Team auch gespickt sein mit jungen Talenten aus der eigenen Nachwuchsabteilung», beschreibt Peter Baumann den neuen Kader.

Trainer machen weiter

Geklärt ist auch die Trainerfrage. Man ist übereingekommen, mit dem bisherigen Gespann Perparim Redzepi und seinem Assistenten Jashar Ajdini weiterzufahren. «Mit seiner Art hat Perparim Redzepi in der zweiten Saisonhälfte viel Spielfreude in die Mannschaft gebracht. Es war aber auch nicht allzu schwierig, das Team zu übernehmen. Die Mannschaft war von Roland Hasler sehr gut vorbereitet und entsprechend wettbewerbsfähig», äussert sich Max Rüetschli.

Nun gelte es für den Trainer und die ganze Mannschaft noch einen Schritt vorwärts zu machen. Man will um den Aufstieg mitspielen, hat aber Respekt vor der Konkurrenz, den man ist sich bewusst, dass die Liga wohl stärker und ausgeglichener sein wird als noch letzte Saison. Insbesondere die beiden Absteiger Iliria und Subingen aber auch Bellach werden als starke Gegner betrachtet.

Am eingeschlagenen Weg der finanziellen Vernunft wird trotz der Ambitionen nicht gerüttelt, wie Präsident Mike Rüetschli betont: «Im Gegenteil, das Budget für die kommende Saison ist gar etwas tiefer als bisher.» Angesprochen auf die Frage der Platz-Zuteilung mit Italgrenchen hält er den Ball flach und stellt fest: «Wir haben eine Vereinbarung mit der Stadt. Daran halten wir uns.»

31 Mannschaften gemeldet

Der FCG hat nicht weniger als 31 Mannschaften mit gut 400 Aktiven für den Spielbetrieb gemeldet, wobei 28 davon im Juniorenbereich angesiedelt sind. Sportdirektor Peter Baumann, der für die strategische Ausrichtung zuständig ist, setzt auch hier den Hebel an.: «Wir möchten unsere Fussball-Philosophie weitergeben, machen deshalb anfangs Saison einen Trainer-Zusammenzug und zeigen anhand von Demo-Trainings wie wir uns die Umsetzung wünschen. Daneben sind auch spezielle Übungseinheiten für Talente geplant.»

Vereinsintern konnte ein wichtiger Posten neu besetzt werden. Urs Bader wird Präsident der Gönner-Vereinigung «Club 200» und kehrt so in den Schoss der FCG-Familie zurück. Urs Bader war in Grenchen Fanion-Spieler in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts, ehe ihn der (damals) grosse Servette FC nach Genf lockte.

Zurück zur ersten Mannschaft. Auf die wartet den Ansprüchen entsprechend ein happiges Vorbereitungsprogramm. Trainingsbeginn ist bereits am 4. Juli. Danach folgen bis zu 5 Trainingseinheiten pro Woche und diverse Testspiele. Anfangs August steht dann der Hasenmattcup in Selzach mit Spielen gegen die Ligakonkurrenten Lommiswil (Aufsteiger) und Bellach statt. Der Auftakt zur Meisterschaft erfolgt am Mittwoch, den 16. August.

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