Der Halbfinalgegner der ersten Mannschaft des SHC GreLi war der SHC La Chaux-de-Fonds, gegen den die Grenchner momentan in den NLA-Playoffs die Viertelfinalserie spielen und diese nach einem knappen Heimsieg mit 1:0 anführen. Dieser Cuphalbfinal bot aber ein ganz anderes Spiel als noch eine Woche zuvor in Grenchen. Die Uhrenstädter dominierten die Partie, bezwangen die Romands klar und deutlich mit 7:1 und waren somit als erste Mannschaft für den Cupfinal am Abend gesetzt.

„Das Spielfeld der Sika Rebells Arena in Zug ist grösser als das in Grenchen oder Chaux-de-Fonds. Das kam uns entgegen, Chaux-de-Fonds hatte läuferisch Schwierigkeiten, wir waren über das ganze Spiel besser und haben uns diesen Sieg verdient“, meint Juniorenobmann Benjamin Tschirren.

Endstation Oberwil Rebells

Im Final, dem Highlight dieses Streethockeyfests, traf Grenchen auf den Qualifikationssieger und Organisator dieses Events, die Oberwil Rebells. Oberwil, das seinen Halbfinal ebenfalls ohne Probleme gewann, spielte zielstrebiger und führte nach etwas mehr als zwei Drittel des Spiels mit 0:4. Grenchen gab jedoch nicht auf und kam durch einen Doppelschlag fünf Minuten vor Spielende noch ran. Ohne Torhüter suchte Grenchen den Ausgleich, kassierte aber in der letzten Minute den Empty Netter und verlor den Cupfinal 2018 mit 2:5. „Wir sind zufrieden mit dem, was wir geleistet haben“, so Tschirren, „doch der Zweite ist halt trotzdem der erste Verlierer.“

Stimmungsvolle Atmosphäre im Stadion

Stimmungsvolle Atmosphäre im Stadion

Bei den Junioren B lief es ähnlich: Im Halbfinal setzte sich die U15 der Grenchner gegen die Heimmanschaft aus Oberwil durch. Der Finalgegner Kernenried liegt in der Tabelle der Qualifikation zwar einen Punkt vor Grenchen, dies aber mit zwei Spielen mehr auf dem Konto. GreLi hatte zusätzlich das letzte Aufeinandertreffen der Beiden mit 1:3 für sich entschieden.

"Ein Quäntchen mehr Glück..."

An diesem Samstagnachmittag hatte Grenchen aber das Nachsehen. Der Cupfinal der Junioren war ein Spiel auf Messers Schneide, es war spannend bis zum Schluss und Grenchen verlor am Ende mit einem mickrigen Törchen Unterschied mit 1:2. Benjamin Tschirren: „Die Spiele gegen Kernenried sind immer spannend und knapp, nie gibt es einen klaren Sieger. Heute hatte Kernenried ein Quäntchen mehr Glück, beide Teams hätten den Sieg verdient gehabt.“