Grenchner Fasnacht
Der «Ballacoa» sorgte für reichlich fasnächtliche Stimmung in Grenchen

Zum ersten Mal fand am Rosenmontag das «Ballacoa» statt. Der Anlass soll trotz Erfolg einmalig bleiben. Es werden jedoch weitere Konzepte für neue Partys entstehen.

Anna Tschagelar
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Ballacoa im Baracoa Grenchen
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Ballacoa im Baracoa Grenchen
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Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
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Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen
Ballacoa im Baracoa Grenchen

Ballacoa im Baracoa Grenchen

Bunte Masken, ausgefallene Kostüme und anhaltende Feierlaune belebten am Montagabend das Baracoa. In diesem Jahr sollte der Fasnachtsmontag ungewollt zum Ruhetag werden. Dem wollten DJ Horse und Präsident der Krachwanzen Yves Cutrona entgegenwirken. Es könne nicht sein, dass die Grenchner wo anders feiern müssten. So entschlossen sie sich spontan dazu, das Ballacoa ins Leben zu rufen.

Bis in die Morgenstunden

Trotz des andauernden Schneefalls liessen es sich rund 250 eingefleischte Fasnächtler - darunter auch der Anwärter auf das Stadtpräsidium François Scheidegger - nicht nehmen und suchten den Weg in das prämierte Zunftlokal der Faschingszunft. Zusammen mit den Krachwanzen Bettlach, Schnabuwetzern Selzach, Chessuriesser Utzenstorf und den beiden Grenchner Guggenmusiken Schuelschwänzer und Cocoloris, wurde bis halb vier Uhr morgens in den Dienstag hinein gefeiert. Für die restliche musikalische Unterstützung während des Abends sorgte Organisator DJ Horse, Daniel Wisard, selber.

Damit die grossen Guggen genügend Platz zum Musizieren hatten, mussten sich die Initiatoren etwas einfallen lassen. «Wir wurden super unterstützt vom Lokaleigentümer Mehmet Polat», erläutert Daniel Wisard. Er organisierte kurzerhand ein beheiztes Aussenzelt, in dem die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte.
Anlass bleibt einmalig

Die beiden Organisatoren zeigten sich zufrieden. «Es läuft super, wir haben extrem viele Leute im Aussenzelt», erzählte Yves Cutrona. Trotzdem soll es den Anlass in dieser Art im nächsten Jahr nicht noch einmal geben. «Wir wollten einfach, dass am Rosenmontag trotzdem etwas läuft und die Leute damit anlocken», sagt Daniel Wisard. Neue Partys, mit neuen Konzepten werden weiterhin entstehen. «Es hat uns besonders gefreut, dass so viele Gäste verkleidet oder maskiert erschienen sind», meint er weiter. Denn Maskierte seien für den Anlass erwünscht gewesen, jedoch nicht obligatorisch. Um dem Namen des Anlasses gerecht zu werden, wurden um Mitternacht die Traditionen eines Balles ausgeführt: es gab eine Demaskierung mit anschliessender Polonaise.