Das alte Grenchner Spital verschwindet jetzt ganz von der Bildfläche. Letzte Woche ist schweres Gerät aufgefahren für den Abbruch der Gebäude. Bereits am 6. Dezember hatten die (Rück-)Bauarbeiten offiziell begonnen, mit der Beseitigung von Altlasten (z. B. Asbest) und einer Rodung der ganzen Umgebung.

Dies erlaubte für einige Tage nochmals einen ungehinderten Blick auf das Areal des Spitals, das in den letzten Jahren immer mehr überwachsen war. Ironischerweise präsentierte sich somit das Spital nochmals wie kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1953, als die Natur darum herum erst frisch angepflanzt war. Im März will man mit dem Aushub für die an dieser Stelle geplanten Überbauung beginnen, die bis 2021 fertiggestellt werden soll.

Die Firma Solviva, welche bereits das Gesundheitszentrum Sunnepark im (neuen) ehemaligen Spital betreibt, hatte das Gelände vom Kanton 2012 im Baurecht übernommen. Sie plant den Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern mit Alters- und Pflegewohnungen mit wahlweise unterschiedlich starker Anbindung an die Sunnepark-Dienstleistungen.

So sah es im Innern des abbruchreifen Spitals Grenchen aus: