Grenchen

Das Unicef-Label ist Ehre und Verpflichtung zugleich

Grenchen ist jetzt offiziell eine «kinderfreundliche Gemeinde». Im Rahmen des Kinderland Open Airs wurde das Unicef-Label am Sonntag überreicht.

Schätzungsweise 1500 Kinder und Eltern – Zahlen gibt das Kinderland Open Air nicht bekannt – haben am Sonntag im Rahmen dieses Kinderfestes die Auszeichnung von Unicef gefeiert. «Die Stadt hat sich Grosses vorgenommen. Das Label ist die Anerkennung von Erreichtem und Startschuss für Massnahmen zugleich», sagte Ingrid Kissling von Unicef Nordwestschweiz beim Festakt. Sie verband die Rede an die Erwachsenen mit einem Appell an die Jugend: «Sagt, was euch in Grenchen wichtig ist, zum Beispiel die Natur in der Stadt und die Verschönerung des Aareufers.»

Stadtpräsident François Scheidegger konnte bei seinem Votum aus dem Vollen schöpfen. Er rief dem Publikum die «fortschrittlichen Schulen samt Unterstützung bei der Lehrstellensuche», die «überdurchschnittliche Sicherheit» bei Verkehr und Wohnen mit «vielen faktischen Spielstrassen», die «volksnahe Stadtpolizei» und die Kulturanlässe für Kinder in Erinnerung, um wenige Beispiele zu nennen. «Aus vielen Ideen wurden Massnahmen ausgewählt, die die bestehende Situation mit vernünftigem – auch bei der heutigen Finanzlage vertretbarem – Aufwand verbessern.

Die Massnahmen wurden in einem Aktionsplan umschrieben. Dieser Aktionsplan enthält acht konkrete Ziele, die über die Jahre 2018 bis 2021 erreicht werden wollen», erklärte er, wie sich die Stadt in vier Jahren die Erneuerung des Zertifikats sichern will. Grenchen ist nach Laupersdorf die zweite Solothurner Gemeinde mit dem Label und landesweit die 31.

Der Stadtpark in Kinderhand

Zum Auftakt der Kinderland Open Air-Tournee die bis Anfang September noch 12 Mal an diversen Orten gastiert, verwandelte sich der Stadtpark in eine Festhütte für Spiel, Spass, Speis und Trank – und Musik in drei Acts. «Das Konzert ist der einzige Ort, wo sich stürmen lohnt», strahlte Bandleader Christian Schenker. Tropfnass war er, hatte er doch den Kopf zur Abkühlung zur Gaudi der Kinder in einen Wasserbottich gesteckt.

Auch Ueli Schmezer und Papagallo & Gollo heizten bei den sommerlichen Temperaturen kräftig ein. Das junge Publikum verwandelte sich abwechselnd in Frösche und Holzwürmer und genoss jede Minute.

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