Grenchen
Das umgebaute Migros-Restaurant präsentiert sich freundlich und gemütlich

Nach dreieinhalb Wochen Umbauzeit hat das Migros-Restaurant in Grenchen wieder geöffnet. Der Umbau hat sich gelohnt. So zeigen sich die Grenchner mit dem neuen Erscheinungsbild des Restaurants sehr zufrieden.

Oliver Menge
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Self Scanning Stationen
15 Bilder
Strom für Handys und Laptops
Panorama Grenchens auf Glas
Recycling neu im Aussenbereich
Neues Mobiliar und neuer Boden
In jedem Bereich Bereich findet man diese «To go»-Taschen
Panorama der Stadt im Restaurant
Hochtische fürs jüngere Publikum
Handscanner werden angeboten
Die Handscanner sind den meisten Kunden noch fremd, mit ein wenig Gewöhnung aber ganz einfach zu bedienen.
Die Damen helfen bei Problemen
Migros Grenchen nach dem Umbau
Die Lounge mitten im Restaurant
Das Angebot bleibt gleich
Buffet und Menuküche haben die Plätze getauscht

Self Scanning Stationen

Oliver Menge

«Es ist wirklich sehr schön und gemütlich hier, gemütlicher und freundlicher als vorher», meint eine Kundin, die sich soeben in der Lounge in der Mitte des komplett umgebauten Migros-Restaurants an einen der dunklen Tische gesetzt hat. Besonders gut gefallen ihr die Glasabtrennungen, in die Fotos mit Grenchner Motiven eingearbeitet sind. «Jetzt hat das Migros Grenchen einen noch engeren Bezug zur Stadt.»

Das neue Mobiliar aus hellem Holz – ein Teil davon sind Hochtische, ausgerüstet mit Strom- und USB-Anschlüssen zum Laden von Mobilgeräten und Laptops – wirkt leicht bei gleichgrossem Platzangebot wie vorher. Die Küche wurde saniert, WC-Anlagen und Kinderspielplatz komplett erneuert.

Oliver Quirin, der Leiter des Restaurants, begrüsst die Gäste persönlich. «Wir haben das neue Konzept auf den Gast ausgerichtet, der sich schnell und speditiv hier verpflegen oder etwas mitnehmen möchte.»

An jeder Station gibt es neu die entsprechenden Behältnisse und Tragetaschen für Take-away mit der Bezeichnung «To go». Sämtliche Abläufe wurden optimiert, das Angebot bleibt das gleiche.

Eine markante Neuerung gibt es seit einer Woche im Ladenbereich: Neu wurden «Self Checkout»- und «Self Scanning»-Stationen eingerichtet. Bei den Self-Checkout-Stationen scannt der Kunde seine Produkte selber und bezahlt den kleinen, schnellen Einkauf mit allen gängigen Zahlungsmitteln – ausser Bargeld.

Bei den Self-Scanning-Stationen bezieht der Kunde beim Eingang mit der Cumuluskarte einen Handscanner, mit dem er seine Einkäufe scannt und am Schluss an der neuen Station bezahlt, ebenfalls bargeldlos.

«Wir entsprechen damit einem Kundenbedürfnis, denn die Kunden empfinden nichts mühsamer, als das Anstehen an einer Kasse», erklärt Andrea Bauer von Migros Aare. Normale Kassen werde es aber auch in Zukunft geben und man spare auch kein Personal ein mit den neuen Systemen.

«Der Job der Kassierin wird abwechslungsreicher und anspruchsvoller, denn gerade in der Anfangszeit sind sie mit der Beratung der Kundschaft gefordert.» Sporadische Kontrollen der gescannten Einkäufe gehören ebenfalls zu den Aufgaben, wobei: «Wir verzeichnen in anderen Filialen, in denen die neuen Systeme bereits laufen, nicht mehr Diebstähle als vorher», sagt Bauer.