Die Stadt will nur 100'000 Franken an den geplanten Umbau des Parktheater-Restaurants beisteuern. Dies geht aus der soeben veröffentlichten Vorlage zuhanden der Gemeinderatssitzung vom 20. Januar hervor. Die Genossenschaft Parktheater hatte zuletzt einen Betrag von 200'000 Franken beantragt, nachdem in einer ersten Runde gar ein Umbauprojekt von über einer Million und städtischem Kostenbeitrag von 500'000 Franken angedacht war.

Zur Debatte stand zuletzt ein Umbauprojekt von 640'000 Franken. Von diesem Betrag geht auch die aktuelle Vorlage aus. Doch auch diese Zahl ist jetzt obsolet. Nachdem eine Einsprache die vorgesehene Verschiebung des Restauranteingangs zu blockieren drohte, kündigte die Bauherrschaft einen Rückzug des Baugesuchs an (wir berichteten). Dieser Schritt sei nun effektiv erfolgt, bestätigt Rodania-Chef Patrick Marti. Die Rodania Gastro AG als künftige Restaurant-Betreiberin beschränkt sich vorerst auf den Umbau des Innenraums.

Dies dürfte auch ein Grund sein, wieso die Stadt jetzt nur noch 100'000 Franken für den Umbau an die Genossenschaft ausrichten will. Auch die Finanzverwaltung hat gemäss Vorlage Bedenken zur Höhe des beantragten Betrages geäussert. «Wir nehmen das, was wir bekommen», meint Claude Barbey, Präsident der Genossenschaft Parktheater, der allerdings bedauert, dass man über die beabsichtigte Kürzung bisher nicht orientiert worden sei. Die Genossenschaft habe immerhin auch noch ein Loch von Mietzins-Ausständen zu stopfen. Priorität habe aber die rechtzeitige Eröffnung des Restaurants. (at.)