Rückkehr

Das Grenchner Tagblatt kehrt in die Heimat zurück

Endlich! Das Grenchner Tagblatt kehrt wieder in die Uhrenstadt zurück.

Endlich! Das Grenchner Tagblatt kehrt wieder in die Uhrenstadt zurück.

Erfreuliche Nachricht für die Leserinnen und Leser des Grenchner Tagblatts: Ihre Lokalredaktion kommt nach einem kurzen Unterbruch wieder nach Grenchen zurück.

Erfreuliche Nachricht für die Leserinnen und Leser des Grenchner Tagblatts: Ihre Lokalredaktion kommt nach einem kurzen Unterbruch wieder nach Grenchen zurück. Theodor Eckert, Chefredaktor der Solothurner Zeitung und damit auch des Grenchner Tagblatts, nimmt Stellung.

Das Grenchner Tagblatt kehrt wieder mit einer Redaktion nach Grenchen zurück?

Theodor Eckert: Ja, das ist richtig. Wir sind ab 4. Juli wieder in der Uhrenstadt präsent.

Was bedeutet das konkret?

Patrick Furrer und Oliver Menge haben bisher von Solothurn aus die Stadt Grenchen, deren Umgebung und das angrenzende Seeland betreut. Diese beiden ziehen nun um.

Wo in Grenchen werden sie stationiert sein?

Die AZ Mediengruppe hat bereits heute ein Büro in Grenchen. Der Inserateverkauf für das Grenchner Tagblatt und den Grenchner Stadtanzeiger befindet sich an der Kapellstrasse 7. Die einladenden Räumlichkeiten sind gross genug, um unsere zwei Redaktionsmitglieder zusätzlich aufzunehmen.

Redaktion und Inserateverkauf gemeinsam unter einem Dach, gibt das keine Probleme?

Weshalb sollte es? In beiden Bereichen arbeiten Profis. Die Leute vom Verkauf wissen, dass unsere Redaktionen unabhängig, nach journalistischen Grundsätzen ihre Arbeit verrichten. Und umgekehrt werden unsere Leute kaum auf die Idee kommen, beim Verkauf dreinreden zu wollen. Aber sprechen dürfen sie selbstverständlich miteinander, und wenn sie sich gegenseitig mal das Telefon abnehmen können, finde ich das positiv.

Weshalb ist die Redaktion denn überhaupt von Grenchen weggezogen?

Im wirtschaftlich äusserst schwierigen Jahr 2009 mussten wir einen schmerzlichen Sparkurs fahren. Damit war auch ein Stellenabbau verbunden. Weniger Leute mussten für mehrere Ressorts eingesetzt werden. Das ging nur mit einer Zentralisierung der Kräfte. Zudem haben wir die Produktion zusammenführen können. Bürokosten und die hohen Ausgaben für leistungsfähige Standleitungen konnten ebenfalls gespart werden.

Und das ist jetzt auf einmal wieder alles anders?

Nicht ganz, aber die Situation hat sich doch merklich entspannt. Zudem war der Rückzug absolut kein Wunschszenario. Es ist unser oberstes Ziel, mit unseren Titeln vor Ort präsent zu sein. Also auch in Grenchen, analog unserer Philosophie, wie wir sie in Langenthal und Solothurn umsetzen. Das Grenchner Tagblatt ist für uns ein äusserst wichtiger Titel, auf den wir stolz sind und der uns viel Freude bereitet. Patrick Furrer und Oliver Menge machten bereits von Solothurn aus einen guten Job fürs Grenchner Tagblatt. Doch jetzt sind unsere Leute ganz nah bei den Leserinnen und Lesern, und wir sind überzeugt, dass alle davon profitieren werden. (szr)

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