Jahrbuch

Das Grenchner Drehmoment brachte den Stadtmotor auf Touren

Das Redaktionsteam: Salomé Moser, Thomas Schärli und Angela Kummer mit dem Grenchner Jahrbuch.

Das Redaktionsteam: Salomé Moser, Thomas Schärli und Angela Kummer mit dem Grenchner Jahrbuch.

Das Grenchner Jahrbuch erscheint zum 42. Mal. Angela Kummer, Präsidentin der Kulturkommission und Redaktionsmitglied, sprach von einem «tollen Buch». Stadtpräsident Boris Banga bedankte sich für die «aussagekräftige Chronik».

Ein illustrer Teil der Kreativen Grenchens hatte sich im Velodrome Suisse zur Vernissage des Grenchner Jahrbuchs versammelt. Zu den Autoren und Illustratoren des neuen Werks gesellten sich Sponsoren, Vertreter der Stadt, der Bürgergemeinde und der beteiligten Firmen und Institutionen. Angela Kummer, Präsidentin Kulturkommission 2009–2013 und Redaktionsmitglied, begrüsste die Anwesenden und dankte ihnen auch gleich für ihren Beitrag – sei es in Form von Beiträgen oder von finanziellen Mitteln.

Es sei ein tolles Buch geworden, nicht zuletzt wegen der spannenden Beiträge der Autorinnen und Autoren und dem von Marco «Leo» Leuenberger gestalteten Umschlagsbild, das sich auf einen der Schwerpunkte im Buch, das neue Velodrome bezieht. Dies sei auch der Grund, weshalb man die Vernissage hier durchführe, erläuterte sie.

Stadtpräsident Boris Banga überbrachte das Grusswort der Stadt Grenchen: «Bücher mögen sich nicht rechnen, aber sie zahlen sich aus». Ein Buch koste viel Geld, aber auch viel Zeit und Nerven. Banga erwähnte die finanzielle Beteiligung der Stadt Grenchen, der Bürgergemeinde und des Regierungsrates des Kantons Solothurn, der mit einem Beitrag aus dem Lotteriefonds einen wesentlichen Beitrag geleistet habe.

Er dankte dem Redaktionsteam mit Angela Kummer, dem verantwortlichen Redaktor Thomas Schärli und Stadtarchivarin Salomé Moser. Und an die Autoren gerichtet, meinte Banga: «Ihr tragt dazu bei, dass wieder ein unverzichtbares Nachschlagewerk und eine aussagekräftige und zuverlässige Chronik des Jahres 2013 entstanden ist.»

Enorme Dynamik festgestellt

Redaktor Thomas Schärli äusserte seine Gedanken zum neuen Jahrbuch. Ihm gefalle das neue Grenchner Jahrbuch. Nicht nur in der Erscheinung und vom Inhalt her, sondern vor allem aufgrund des Hintergrunds, vor dem es entstanden sei.

Man habe in der Stadt eine enorme Dynamik feststellen können und es habe Spass gemacht, dieser nachzuspüren. Mit dem «Grenchner Drehmoment», Titel seines Editorials im Jahrbuch, meine er die Kräfte, die den Stadtmotor im letzten Jahr auf eine hohe Drehzahl gebracht haben und von denen man erfreulich viele habe feststellen können.

Damit seien weniger die Drehmomente im politischen Geschehen gemeint, als denn die sich neu drehenden Räder im Velodrome, deren Schwung in ganz Grenchen ausgenutzt wurde, um sich auch künftig Velostadt nennen zu dürfen. Oder die Zeiger, die sich auf in Grenchen hergestellten Zifferblättern drehten und der Wirtschaft zu Schwung verhelfen. Aber auch kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, die in der Stadt für Bewegung gesorgt hätten.

Auf 96 Seiten bietet das 42. Jahrbuch Lesestoff aus Grenchen. Zu rund einem Dutzend Themenkreisen wurden über 30 Artikel verfasst. Stadtentwicklung, Stadtgeschichte, Industriegeschichte, aktuelle Politik, Kultur und Vereinsleben, Grenchner Persönlichkeiten werden thematisiert. Ein Teil «Chronik und Statistiken» gibt einen breiten Einblick ins Geschehen in der Einwohnergemeinde, der Bürger- und der Kirchgemeinden. Von Max Obrecht sind Arbeiten als sogenannte «Zwischenbilder» zu den jeweiligen Themenkreisen zu sehen.

Das «Grenchner Jahrbuch» ist an diversen Verkaufsstellen in der Stadt, am Grenchner Weihnachtsmarkt bei «Grenchen Tourismus» und beim «Künstler Archiv Grenchen» für 20 Franken erhältlich.

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