Grenchen
Das Gotteshaus ist eingeweiht

Die Freikirche «Gemeinde für Christus» (GfC) hat am Wochenende ihr neues Gemeindezentrum an der Freiestrasse mit einem Behördenanlass und dem Tag der offenen Tür am Samstag sowie einem Festgottesdienst am Sonntag eröffnet.

Andreas Toggweiler
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Schlüsselübergabe von Markus Geissbühler und Daniel Wyss (GfC Schweiz) an die lokalen Gemeindeleiter Philippe Glauser und Erich Christen (von links).

Schlüsselübergabe von Markus Geissbühler und Daniel Wyss (GfC Schweiz) an die lokalen Gemeindeleiter Philippe Glauser und Erich Christen (von links).

Andreas Toggweiler

Die lokalen Kirchenverantwortlichen konnten von den Vertretern der Gesamtkirche (welche Eigentümerin ist) symbolisch den Schlüssel für die neuen Kirchenräume entgegennehmen. Gruss- und Dankesworte von verschiedenen weiteren Kirchenvertretern sowie von Stadtpräsident François Scheidegger waren am Samstag in den neuen Kirchenräumen zu hören (vgl. auch Ausgabe vom Donnerstag). Der Stapi dankte den Gläubigen der GfC für ihr Engagement für die Stadt und ihre Menschen und zeigte sich von den schönen Räumen beeindruckt.

Daniel Wyss, Vizepräsident der GfC Schweiz, überbrachte die Grüsse der Gesamtkirche und gab der Hoffnung Ausdruck, «dass jeder Tag ein Tag der offenen Tür in dieser Kirche ist». Wyss sowie Erich Christen, Co-Leiter der GfC in Grenchen, unterstrichen die wichtige Rolle der Bibel in den GfC-Gemeinden. Sie sei «eine Betriebsanleitung für das Leben». In einer multikulturellen Gesellschaft seien alle willkommen, an diesem Ort mit der Bibel in Berührung zu kommen und danach zu leben.

In der von Posaunenklängen und Gebet umrahmten Übergabefeier verglich Christen das massive Betonfundament des Gebäudes mit Christus, welcher das Glaubensfundament sei. Ein entsprechender Bibelvers ist denn auch in die Schwelle des südlichen Kircheneinganges eingelassen.

Christliche Einheit zeigen

«Der Spruch trifft für alle Christen hier in Grenchen» zu, unterstrich der reformierte Pfarrer Marcel Horni, und auch sein Amtskollege Matthias Hochhuth aus Arch/Leuzigen lobte die ökumenische Zusammenarbeit über die Aare hinweg. «Wir graben uns nicht das Wasser ab, sondern wir ergänzen uns.» Am Nachmittag war die Bevölkerung eingeladen, die Kirchenräume zu besichtigen.