Für 20 Franken

Das 47. Grenchner Jahrbuch wartet mit vielfältigem Lesestoff auf

Redaktionskommission und Illustratoren an der Vernissage (von links): René Walter, Thomas Schärli, Claude Barbey, André Weyermann, Silvan Granig, Peter Brotschi und Salome Moser.

Grenchner Jahrbuch 2018

Redaktionskommission und Illustratoren an der Vernissage (von links): René Walter, Thomas Schärli, Claude Barbey, André Weyermann, Silvan Granig, Peter Brotschi und Salome Moser.

Das 47. Grenchner Jahrbuch ist erschienen. Es ist ab sofort in der Grenchner Buchhandlung und auch an weiteren Verkaufsstellen erhältlich.

Das 47. Grenchner Jahrbuch ist erschienen. Thomas Schärli, Präsident der Redaktionskommission, konnte zahlreiche Gäste zur Vernissage begrüssen. Mitwirkende am Jahrbuch ebenso wie Personen, die darin vorkommen, versammelten sich in der Buchhandlung Lüthy + Stocker, um das neue Werk entgegenzunehmen.

Die Glocken über Grenchen

Sie wurden mit Glockenklängen empfangen. «Die Glocken laden uns zur Meditation oder auch einfach zum Nichtstun ein», meinte Schärli und verwies auf einen Beitrag des Jahrbuchs, der sich mit den Glocken der Stadtkirchen und Kapellen befasst und erstmals eine komplette Liste liefert über die kleinen und grossen Glocken, welche über den städtischen Dächern bei mannigfaltigen Gelegenheiten erklingen oder auch einfach die Zeit angeben. «Wir haben deshalb auch erstmals ein klingendes Jahrbuch und eine CD beigelegt mit den Glockengeläuten der Eusebius- und der Zwinglikirche», erklärte Schärli weiter.

Die CD enthält aber auch das neue Grenchnerlied «Vo Gränche bigott», gespielt von Kurt Gilomen und seinen «Light Food», ein Song, der bei seiner Vorstellung an der mia und am Grenchner Fest das Publikum begeisterte. Ein schriftliches «Making of» ist im Jahrbuch nachzulesen.

Am Grenchner Fest 2018 wird das Grenchner Lied «Vo Gränche bigott» vorgestellt

Am Grenchner Fest 2018 wurde das Grenchner Lied «Vo Gränche bigott» vorgestellt

Schärli wies auch auf weitere Beiträge hin, wie einen Artikel, der sich mit dem Grenchnerdialekt und speziellen Grenchner Wörtern befasst sowie auf die künstlerische Ausschmückung der Publikation. Die Umschlagbilder stammen wie schon im Vorjahr von Claude Barbey, der zusammen mit Schülern und Künstlerkollege Ueli Studer dieses Jahr im Bachtelen das Projekt «Kunst im Bachthal» realisiert hat. Dieses wird im Jahrbuch ebenfalls besprochen. René Walter steuerte Illustrationen im Innenteil bei.

Einzigartige Publikation

Stadtpräsident François Scheidegger dankte allen Beteiligten und den Sponsoren dafür, dass das Grenchner Jahrbuch nun schon in seiner 47. Ausgabe ununterbrochen seit 1972 erscheint und damit zu einer wichtigen Quelle für Grenchen und sein gesellschaftliches Leben geworden ist. «Es bietet einen spannenden Überblick über das Geschehen in der Stadt und eine gelungene Mischung aus Kultur, Politik und Wirtschaft sowie über die zahlreichen Anlässe, welche die Stadt dieses Jahr wieder belebt haben.»

Die Stadt verfüge mit dem Grenchner Jahrbuch über eine einzigartige Publikationsreihe, um die man sie zu Recht beneide.

Vieles habe man auch weglassen müssen – schlicht aus Platzgründen. Dass die Buchvernissage erstmals in der Buchhandlung Lüthy durchgeführt werde, sei eigentlich nur logisch, sei dies doch der ideale Ort für eine gedruckte Publikation, fügte der Stadtpräsident an, bevor es zum Smalltalk und Apéro in die angrenzende Centro Lounge ging.

Fülle von Themen

Die 99-seitige Publikation enthält in der Tat eine Fülle von Themen: einen Beitrag über die 2018 erschienene neue Stadtgeschichte (welche zurzeit als Sonderaktion erhältlich ist), spannende Porträts von Personen wie dem neuen Stadtbaumeister oder Fussballer Marco Wölfli, der YB zum Meistertitel verhalf, Chappeli-Tüfel Peter Traub, Organist Eric Nünlist, langjährigen Angestellten der Stadt wie dem pensionierten Leiter Hochbau, Hanspeter Zumstein, Stadtweibel Daniel Allemann oder der souveränen Empfangsdame und Telefonistin im Hôtel de Ville, Yvonne Bally.

Auch wichtiger Verstorbener wird gedacht, allen voran Andy Rihs, Unternehmer (Phonak, BMC) und Begründer des Grenchner Velodrome. Einige Anlässe wie das Grenchner Fest, der Neustart der mia oder die Smart Flyer Challenge, die Triennale oder das Jubiläum 10 Jahre Kunsthaus-Erweiterung finden Widerhall, aber auch das einschneidende Ereignis des Brandes im Hotel Passage. Nicht zuletzt dokumentiert Peter Brotschi einmal mehr die wichtigsten baulichen Veränderungen der Stadt im zu Ende gehenden Jahr.

Das Grenchner Jahrbuch ist in der Buchhandlung Lüthy + Stocker für 20 Franken erhältlich; weitere Verkaufsstellen: Kulturhistorisches Museum, Kunsthaus, Tourismusbüro, Kiosk Marktplatz und am Weihnachtsmarkt Grenchen vom 14.–16. Dezember.

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