Historische Bilder Grenchen
Damals gab es noch fast keine Bäume und viel freie Sicht

Fotos aus dem Grenchen der 1950er-Jahre: Heute das Grenchner Gartenbad.

Oliver Menge
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Nicht grade «freie Sicht aufs Mittelmeer», aber immerhin bis «ännet» der Aare nach Arch: Der Blick von der Gartenbadtribüne.

Nicht grade «freie Sicht aufs Mittelmeer», aber immerhin bis «ännet» der Aare nach Arch: Der Blick von der Gartenbadtribüne.

Grenchner Tagblatt

Wer kann sich noch daran erinnern, dass man einst quasi vom Schwimmbecken aus freie Sicht bis nach Arch hinüber hatte? Das Gartenbad, erbaut in den Jahren 1955 und 56, geplant und entworfen vom Fribourger Ingenieur Béda Hefti, war ein sehnlicher Wunsch der Grenchner Bevölkerung. Bis anhin mussten sie die drei Kilometer bis zur Aare zurücklegen, wollten sie im Sommer ein erfrischendes Bad nehmen. Und das war tückisch, denn der Fluss – damals noch nicht so reguliert wie heute – forderte seinen Tribut. Im dritten Anlauf klappte es, das 3,5 Hektar grosse Bad zu bauen. 1932 und 1947 waren die ersten Anläufe gescheitert: 1932 wegen Geldmangel, 1947 standen andere Gebäude, wie der Südbahnhof, das Spital, das Parktheater oder das neue Postgebäude im Vordergrund.

Ingenieur Hefti liess sich laut Stadtwiki beim Bau der Badigebäude von einem Luxusdampfer inspirieren.

Hinweis zur Serie

In unserer Serie zeigen wir Bilder der Stadt Grenchen aus den Fünfzigern. Ein erster Teil erschien am 15. Juli.

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