Der Final und der Halbfinal vom Schweizercup fielen buchstäblich ins Wasser: Ein Nachfragen bei der Wetterstation Flugplatz ergab, dass trockene Abschnitte am Sonntag die Ausnahme bilden würden. Da erst am Nachmittag eine Regenpause prognostiziert wurde und diese nur anhalten sollte, beschloss das Schiedsgericht bereits am Vormittag den Abbruch. «Wenn man eine Sportart ausführt, die draussen stattfindet, so muss man das Wetter nehmen, wie es kommt, und mit Abbrüchen rechnen», erklärte Grenchner Vereinspräsident Peter Viatte vom durchführenden Grenchner Minigolfclub.

Die Viertelfinals konnten am Samstag mit kleineren Unterbrüchen problemlos durchgeführt werden. Viatte: «Die Schabtechnik, mit denen die Bahnen geputzt werden, erlaubt, dass man nach einem Regenguss ziemlich rasch an den Start kann.» Natürlich bleibe die Bahn danach noch für eine Weile etwas nass, doch da Spieler wie Gegner unter den gleichen Bedingungen spielen, sei Fairness gewährleistet.;

Zum ersten Mal war geplant, den Final des Turniers anders auszutragen: Für das Halbfinale waren die sechs Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt worden. Die Halbfinal-Sieger jeder Gruppe hätten im Finale um den ersten und zweiten Rang spielen müssen, während die Zweitplatzierten des Halbfinals den dritten und vierten Rang unter sich hätten ausmachen müssen. Die Drittplatzierten hätten um den fünften und sechsten Platz kämpfen sollen.

Die sechs verbliebenen Mannschaft, die in den Viertelfinals als Sieger hervorgegangen waren, teilen sich aufgrund des Abbruchs das Preisgeld. Dies sind der MC Orval Reconvilier; MC Grenchen 2; MC Locarno 1; MC Burgdorf 1; MC Eichholz Gerlafingen 1 und PC Ergolz 2 (Pratteln).