Grenchen

Clownprojekt in den Alterszentren ist für weiteres Jahr gesichert

Von links: Regula Lüthi, Sonja Leuenberger, Masacha, Bernadette Willemin und Therese Mathys.

Von links: Regula Lüthi, Sonja Leuenberger, Masacha, Bernadette Willemin und Therese Mathys.

Seit nun fünf Jahren kommen in die beiden Alterszentren Grenchen alle zwei Monate zwei Clowninnen vorbei. Rosemarie Krüttli alias Masacha im «Kastels» und Elisabeth Schmider alias Kunigunde im «Weinberg». Der Besuch der beiden Clowninnen wird von den Bewohnenden der Alterszentren sehr geschätzt.

Mit der heiteren und lustigen Art gelingt es ihnen immer wieder, den Bewohnenden ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern oder einen kurzen «Schwatz» mit ihnen zu halten.

Die beiden, selber auch älteren Frauen sind so Aktivierungstherapeutin und Sozialanimatorin zugleich. Wie die Erfahrung zeigt, ist die Begegnung mit verkleideten, fiktiven Figuren einfacher. So komme es regelmässig vor, dass sich sehr ernsthafte, bisweilen fast therapeutische Gespräche ergeben. Die Bewohnerinnen und Bewohner vertrauen den beiden Clowninnen und ihren Puppen so manches Sörgeli an, das sie plagt, oder sie erzählen den Vertrauenspersonen Begebenheiten aus ihrem Leben, welche sie immer noch beschäftigen.

Auch dieses Jahr konnte die Gemeinnützige Gesellschaft Grenchen, welche die Brocante an der Marktstrasse betreibt, eine Spende von 3600 Franken für die Unterstützung und Weiterführung des Clown-Projekts überbringen.

Letzte Woche überreichten die Präsidentin Regula Lüthi, die Co-Präsidentin Bernadette Willemin und Brockenstube-Mitarbeiterin Therese Mathys den Check an Sonja Leuenberger, Geschäftsleiterin der Alterszentren. (mgt)

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