«Schweiz bewegt»

Chrigu Stucki und Chrigu Lanz schwingen mit Kindern in Lengnau

Christian Stucki, zweiter beim Eidgenössischen in Burgdorf, und sein Schwingkollege Christian Lanz haben Kindern im Rahmen von «Schweiz bewegt» in die Kunst des Schwingsports eingeführt.

1 Meter 98 gross und 140 Kilogramm schwer. Zweiter beim Eidgenössischen in Burgdorf und am Dienstag Ehrengast bei «Schweiz bewegt» in Lengnau, wo er regelmässig im Schwingkeller anzutreffen ist: Christian Stucki , der schon letztes Jahr eigentlich gerne teilgenommen hätte, als Lengnau gegen Pieterlen im Duell stand und damals Krankheitshalber kurzfristig absagen musste, verstand es, zusammen mit seinem Schwingerkollegen Christian Lanz den rund 14 anwesenden Kindern einige Grundbegriffe des Schwingens beizubringen.

Gut, die meisten der Jungs sind ebenfalls regelmässig im Schwingkeller anzutreffen und wussten bereits, um was es da ging. Aber es gab doch einige, vor allem kleinere Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren, die noch nie in die Hosen gestiegen waren.

Mit viel Geduld wurden die Griffe platziert, die Kinder in die richtige Stellung gebracht und dann konnten sie versuchen, sich gegenseitig ins Sagmehl zu drücken. Kreuzgriff, Knietätsch, Kniehebelgriff und Nackenhebel: Die beiden Chrigus machten es vor, die Kinder versuchten es nachzumachen.

Dazwischen musste Stucki immer wieder mal Autogramme geben oder einem Neuankömmling helfen, die Schwingerhosen richtig anzuziehen. Viele Zaungäste - Eltern, Göttis und Gotten oder auch nur einfach Zuschauer -konnten sehen, dass die beiden Kraftpakete es durchaus verstehen, auch mit kleinen Kindern umzugehen.

Sie ermahnten auch diejenigen, welche bereits Erfahrungen im Schwingen haben, «süüferli» mit den blutigen Anfängern umzugehen. Und natürlich zählte jede Minute, welche die Kinder im Ring verbrachten für das Konto Lengnaus, das bis am Dienstag gegen seinen direkten Gegner Niedergösgen noch etwas im Hintertreffen lag. 

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