Fasnacht
Büren startet mit Lärm und im Pyjama ins neue Jahr

Beim Bürennöijohr ging es um Doping, Starwars und Fische. Natürlich fehlte die Verbrennung des «Nimmerselig» auf dem Märitplatz nicht.

Debora Scherrer
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Impressionen vom Bürener Nöijohr 2016
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Impressionen vom Bürener Nöijohr 2016
Büre Nöijohr
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Impressionen vom Bürener Nöijohr 2016

Michel Lüthi

Das Bürenöijohr begann am 1. Januar Punkt 5.01 Uhr am Bahnhof Büren. Mit Lärm und im Pyjama wurde die erste Narrenzeit im Jahr eingeläutet. Einen Höhepunkt bildete der Umzug am Nachmittag. Um 14.31 Uhr zogen die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mit ihren Umzugswagen durch die Gassen des Stedtlis. Der Start des Spektakels war beim Rütitor, das Ziel beim Märitplatz.

Damit jede Besucherin und jeder Besucher die Verkleidungen sehen konnte und auch wirklich mit genügend Konfetti eingedeckt wurde, marschierte der Tross gleich zweimal durch die Altstadt.

Der Umzug wurde angeführt von der Türmliwilerzunft. Im Schlepptau der übergrosse Nimmerselig, das Symbol des Bürenöijohr. Der Fussballclub Büren hatte den Dopingskandal um Olympia zum Thema. Ein Schweinewagen warf Heu auf die Zuschauenden und verteilte Cervelatstücke. Ebenfalls zogen Minions und Starwars-Vertreter durch die Gasse. Natürlich durfte auch die Zombiebar nicht fehlen. Fast am Ende des Umzugs, hinter den «Houzbrüggfägern» marschierten die Schulkinder von Büren.

Die als Fische verkleideten Kinder schienen Spass zu haben. Ihre Anzahl hat sich jedoch in den letzten Jahren ziemlich verringert. Die Familie Gribi feierte in diesem Jahr ihre zehnte Teilnahme am Umzug. Mit viel Fantasie gestalten sie jeweils ihre Kostüme. Eine Zuschauerin fasst das Erlebte in Worte: «Es ist wunderschön, dass sich immer noch Leute Mühe geben Kostüme zu gestalten, aber es ist schade, dass der Umzug leider etwas unspektakulär war.» Im Gegensatz zu früher seien viel weniger Teilnehmer dabei gewesen. Nach dem Umzug fanden sich die Fasnachtsliebhaber im Stedtli ein, um noch bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

20 Minuten brannte Nimmerselig

Ein weiteres Highlight des Bürenöijohr war die Verbrennung des «Nimmerselig» auf dem Märitplatz. Am 2. Januar um 18.01 marschierten die Guggenmusiken ein und der Nimmerselig wurde in Flammen gesteckt. Ganze 20 Minuten brannte er lichterloh, bis er dann anschliessend noch beinahe eine halbe Stunde weiterglühte. Abwechselnd begleiteten die Guggen aus Büren an der Aare und Gastguggen aus Trimbach und Welschenrohr das Spektakel.

Nach der Verbrennung ging es wieder in die Lokale ans Feiern. Neben den Guggen waren an diesem Abend auch die Schnitzelbänke zu hören. Die Besucherinnen und Besucher strömten zu diesem Anlass zahlreich in die Lokale. Wer es verpasst hat, sich diesen Spass zu gönnen, kann das am Freitag 8. Januar nachholen. Die Schnitzelbänke werden an diesem Abend nochmals aufgeführt.