Das Bundesgericht hält in einer am Montag publizierten Verfügung fest, dass für die beschwerdeführende Privatperson keinerlei nicht wieder gutzumachende Nachteile ersichtlich seien. Auch bei einer allfälligen Gutheissung der Beschwerde, könnten bereits ausgeführte Bauarbeiten wieder rückgängig gemacht werden.

Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich nach Angaben der Gemeinde Lengnau von September um eine Frau, die einen Kilometer weit weg vom Gelände wohnt, auf dem CSL Behring bauen will. Das Unternehmen will dort für 400 Mio. Franken eine Fabrik mit 300 neuen Arbeitsplätzen erstellen.

Hier wird das 400 Millionen-Bauprojekt umgesetzt.

Hier wird das 400 Millionen-Bauprojekt umgesetzt.

Die Frau macht nach Angaben ihrer Wohngemeinde unter anderem geltend, sie nutze das Gebiet, in dem CSL Behring bauen wolle, regelmässig für Spaziergänge. Nun werde das Naherholungsgebiet Lengnaumoos zerstört.

Die Berner Kantonsregierung ging vor ein paar Monaten nicht auf die Beschwerde der Frau gegen die Baubewilligung für CSL Behring ein - weil die Frau zu weit weg vom fraglichen Terrain wohne. Das kantonale Verwaltungsgericht stützte diesen Entscheid im September. Das Bundesgericht muss in der Sache selbst noch entscheiden. (sda)

(Verfügung 1C_559/2015 vom 16.11.2015)