Windpark
Bund sagt Ja zum Projekt «Windenergie» - Kanton kann Planung starten

Die Anpassung des Solothurner Richtplans zum Thema «Windenergie / Gebiete für Windparks» ist vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt worden. Der Kanton kann nun mit der weiteren Planung beginnen.

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Ökostrom

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Schweiz am Sonntag

Das Ziel des Kantons Solothurn, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, wird vom Bund sehr begrüsst, heisst es in einer Mitteilung. Der Bund habe alle vorgeschlagenen Windenergiestandorte in den jeweiligen Koordinationsständen genehmigt.

Die Gebiete Grenchenberg (Grenchen), Scheltenpass (Aedermannsdorf, Beinwil), Schwängimatt (Balsthal, Laupersdorf), Homberg (Nunningen, Seewen) und Burg (Kienberg) sind als Standort festgesetzt. Ausserdem sieht der Bund die Gebiete Passwang (Beinwil, Mümliswil-Ramiswil) und Wisnerhöchi (Hauenstein-Ifenthal, Trimbach, Wisen) als Zwischenergebnis.

In diesen fünf im Richtplan festgesetzten Gebieten für Windparks kann nun mit der weiteren Planung begonnen werden. Unter anderem sind Zonierung, Erschliessung und Gestaltung der Windparks mit Nutzungsplänen zu regeln. Zudem braucht es jeweils eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Doch zu aller erst braucht es das OK der Standortgemeinden.

Naturpark-Labels sicherstellen

Besonderes Anliegen des Bundes ist es laut Mitteilung gewesen, dass der Kanton die Labels für die Regionalen Naturpärke (Jurapark und Thal) auch mit Windkraftanlagen längerfristig sicherstellt. Zudem wird der Kanton eingeladen, sich für die Koordination der Windenergienutzung über die Kantonsgrenzen hinweg einzusetzen.