Büren an der Aare

Bürener wollen Schmutz- und Regenwasser trennen

Das Schmutz- und Regenwasser soll künftig nicht mehr durch die gleiche Leitung fliessen.

Das Schmutz- und Regenwasser soll künftig nicht mehr durch die gleiche Leitung fliessen.

An der Gemeindeversammlung hiessen die Stimmberechtigten die Rechnung mit einem Überschuss von 38'200 Franken gut. Ebenfalls genehmigt wurden verschiedene Investitionskredite. Unter anderem ein Trennsystem für Regen- und Schmutzwasser.

79 Stimmberechtigte, das sind 3,4 Prozent der insgesamt 2278 Stimmberechtigten, fanden sich im Gemeindehaus zur ordentlichen Gemeindeversammlung ein. Die Jahresrechnung 2010 der Einwohnergemeinde Büren schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 20,3 Mio. Franken und einem Ertrag von 21,5 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss ab. Nach den ordentlichen und ausserordentlichen Abschreibungen beträgt der Gewinn 38'223 Franken. Im Voranschlag rechnete man noch mit einem Defizit von 749'250 Franken.

Dieses positive Resultat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, insbesondere im Bereich «Soziale Wohlfahrt». Rückerstattungen, sowie die Vergütungen des Kantons Bern an den entsprechenden Kosten, sind höher ausgefallen als erwartet. Die Versammlung genehmigte die Rechnung stillschweigend.

Die vorgelegte Kreditabrechnung (Neugestaltung des Bahnhofplatzes) wurde von der Versammlung zur Kenntnis genommen.

Sanierungsarbeiten starten im Juli

Die Gemeindeversammlung hat dem Investitionskredit für die Erstellung eines Trennsystems (Schmutzwasser- und Regenwasserleitung) in der «Schaubmatt» (Gemeindestrasse) von 300'000 Franken, sowie dem Investitionskredit für die Strassensanierung der «Schaubmatt» von 200'000 Franken (total 500'000 Franken) zugestimmt. Somit kann bereits im Juli 2011 mit den entsprechenden Sanierungsarbeiten begonnen werden.

Die Einwohnergemeinde Büren beabsichtigt die Parzelle Nr. 473, welche sich südlich der Gemeindeparzelle Nr. 167 (Kindergarten) befindet, zu erwerben. Der Souverän hat dem Begehren für die Erteilung eines Investitionskredits von 365'000 Franken zugestimmt. Zudem wurde der Gemeinderat ermächtigt und beauftragt, die Vertragsverhandlungen zu führen und den entsprechenden Kaufvertrag zu unterzeichnen. (mgt)

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