Grenchen

Boomender Wohnungsbau im Zentrum und an den Hanglagen

In Grenchen werden zurzeit zahlreiche neue Wohnbauten hochgezogen. Selbst im Zentrum der Stadt entstehen mehrere Wohnblocks in bestehenden Baulücken.

Zurzeit prägen zahlreiche Baukräne das Grenchner Stadtbild. Am Stichtag der eidgenössischen Wohnbauzählung vom vergangenen 1. Juni befanden sich 205 Wohnungen im Bau, 58 weitere waren baubewilligt Und einige sind seither dazugekommen.

Insbesondere im engeren Zentrum sind zurzeit drei grössere Mehrfamilienhäuser im Entstehen. Am weitesten fortgeschritten ist das Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen der Felca hinter dem Mazzini-Park. Hier ist schon das fertige Gebäudevolumen sichtbar und sind die Isolationsarbeiten im Gang. Gleich vis-à-vis wächst an der Quartierstrasse ein Gebäude mit Mietwohnungen der Helvetia-Versicherung empor und schliesslich begann ein Investor aus der Ostschweiz im August mit den Bauarbeiten ebenfalls von Mietwohnungen auf dem Nivada-Areal.

Kantonale Pensionskasse baut

Auch die kantonale Pensionskasse hat Grenchen entdeckt. Etwas abseits des Zentrums, an der Jurastrasse gegenüber dem alten Spital baut sie mehrere Renditeobjekte mit insgesamt
30 Mietwohnungen. Diese sollen ab 1. April in zwei Etappen bezugsbereit sein.

Die grösste Wohnbaustelle Grenchens befindet sich aber zurzeit in der Hanglage am oberen Ende der Stadt. Zwischen Haldenstrasse und Molerweg baut die Firma Nerinvest aus Ins insgesamt 52 Wohneinheiten: drei Mehrfamilienhäuser mit je sieben Wohnungen und drei Blocks mit je fünf Wohnungen sowie acht Doppeleinfamilienhäuser, wie Nerinvest-Sprecher Walter Zahnd erläutert. Die ersten Wohnungen seien in einigen Wochen bezugsbereit. Ein Teil davon werde vermietet, zwischen 30 und 40 Prozent der Wohnungen seien aber bereits verkauft.

Echter Terrassenbau

Gleich nebenan am Hang entsteht eine weitere Etappe der Überbauung «Bella Vista», die im Unterschied zum Inser Projekt eine echte Terrassensiedlung darstellt.

Im Süden der Stadt war es mit dem Wohnungsbau bis jetzt vergleichsweise ruhiger. Im Sommer wurde immerhin die Überbauung des Schlachthaus-Areals fertiggestellt und ist schon zu einem Teil bewohnt. In der Nähe des Südbahnhofs sind aber zwei grössere Projekte in der Pipeline: So dürfte nächstes Jahr der letzte Teil der Freimatt zwischen Freiestrasse und Güterstrasse mit vier neuen Mehrfamilienhäusern überbaut werden und vis-à-vis auf der anderen Seite der Bahn erwartet man den Baubeginn für ein Projekt des grossen Immobilienentwicklers HRS auf dem inzwischen sanierten Areal der Städtischen Werke.

Projekt beim alten Spital

Zurück in die obere Stadthälfte: Auch hier will HRS aktiv werden. Auf dem Areal des alten Spitals sind bis zu 120 neue Alterswohnungen mit einem Investitionsvolumen von 40 Mio. Fr. geplant. Als Baubeginn wurde einmal Sommer 2015 genannt, allerdings muss der Gemeinderat noch einen Gestaltungsplan genehmigen.

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