Bienenschwarm
Feuerwehr Grenchen rückte an die Bettlachstrasse aus, um Bienen einzufangen

Ein Bienenschwarm hat sich am Freitag an einer Hausmauer in Grenchen niedergelassen. Die Feuerwehr fing ihn wieder ein.

Andreas Toggweiler
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Die Feuerwehr Grenchen rückte mit der Drehleiter aus.

Die Feuerwehr Grenchen rückte mit der Drehleiter aus.

Andreas Toggweiler

Woher die Bienen kommen ist bisher unklar. Imker Roger Dubois liess sich in voller Montur mit der Drehleiter der Grenchner Feuerwehr an die Dachuntersicht des Wohn und Geschäftshauses pilotieren, wo sich der Bienenschwarn neben einem Entlüftungskanal niederergelassen hatte.

«Er ist unser Experte für solche Fälle»,

erklärt Feuerwehrkommandant Thomas Maritz. Dubois macht in solchen Fällen zuerst die Königin ausfindig, welcher die Bienen folgen und bugsiert sie in eine Holzkiste.

Im Video sieht man, wie die Feuerwehr Grenchen versucht, den Bienenschwarm einzufangen.

Andreas Toggweiler

Diese wird danach einige Stunden am Ort stehen gelassen, bis sich alle Bienen dort eingefunden haben. Durch Kontakte der Imker untereinander werde oft herausgefunden, wo die Bienen entwichen sind.

Mehrere Dutzend Einsätze jedes Jahr

Findet sich kein Eigentümer des Schwarms, werden die Bienen bei einem Imker in der Region untergebracht, der noch Platz hat. Allerdings müsse man vorsichtig sein wegen Bienenkrankheiten (z. B. Varroa).

Die Feuerwehr Grenchen leistet jedes Jahr mehrere Dutzend Einsätze wegen Bienen Wespen und Hornissen. Dieses Jahr habe es bisher viel mehr Einsätze wegen Bienen gegeben als wegen Wespen, erklärt Maritz.

Womöglich war es den Wespen bisher zu kalt. «Aber das kann jetzt auch schnell ändern», meint der Feuerwehrkommandant.

Wenn immer möglich versuche man die Insekten am Leben zu halten. Dies sei aber nicht immer der Fall, beispielsweise wenn sie sich an unzugänglichen Stellen einnisten.

Der Bienenschwarm von Nahem.

Der Bienenschwarm von Nahem.

Andreas Toggweiler