Busbetrieb
BGU ist zuversichtlich - trotz Verlust von 32'000 Franken

Die Busbetrieb Grenchen und Umgebung AG (BGU) legte ihre Jahresrechnung 2010 vor: Das Unternehmen machte rund 32'000 Franken Verlust. Dennoch herrscht Zuversicht.

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Die BGU muss fürs letzte Jahr einen Verlust ausweisen.

Die BGU muss fürs letzte Jahr einen Verlust ausweisen.

Hanspeter Bärtschi

«Das Ergebnis ist nicht berauschend», fasste Peter Vogt, Präsident des Busbetriebs Grenchen und Umgebung AG (BGU), die Jahresrechnung 2010 zusammen. Sie schliesst mit einem kleinen Verlust von rund 32000 Franken. Der Grund dafür sei in erster Linie die unbefriedigende Ertragslage, erklärte Peter Vogt. Diese hat sich gegenüber 2009 um rund 35000 Franken reduziert. Vor allem der Verlust der Linie Biel-Meinisberg war ein herber Verlust für die BGU und hat sich negativ auf die Einkünfte ausgewirkt.

Unter diesen Gesichtspunkten sei es eigentlich sogar erstaunlich, dass das Betriebsergebnis nicht noch schlechter ausgefallen sei, kommentierte Peter Vogt die Zahlen. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Der Bilanzverlust wurde durch die Auflösung einer allgemeinen Reserve gedeckt.

Angebot um 30 Prozent erweitert

Vor allem das neue Buskonzept, das die BGU 2009 eingeführt hat, sei dafür verantwortlich, dass das Ergebnis nicht noch schlechter sei, sagte der BGU-Präsident. Das Konzept hat zu einer Angebotserweiterung von rund 30 Prozent geführt, die BGU konnte das Fahrgastaufkommen auf den herkömmlichen Linien stark steigern. Peter Vogt blickt denn auch davon aus, dass sich die Ertragszahlen 2012 stark verbessern werden. Dies, weil der neue Verteilschlüssel der Einnahmen aus den Tarifverbünden Libero und ZigZag zu einem Mehrertrag für die BGU führen wird.

An der Versammlung gab der Präsident zudem die Wechsel im Verwaltungsrat bekannt: Fabian Schmid (Direktor RBS/BSU), Martin Tschumi (Leiter Baloise Bank SoBa AG), und Max Wolf (Gemeindepräsident Lengnau) ersetzen die abtretenden Hans Amacker, Erwin Fischer und Jürg Kaufmann. Für weitere drei Jahren bestätigt wurden Boris Banga, Hubert Bläsi, Franklin Cooper, Theo Heiri, Viktor Stüdeli und Peter Vogt. (rwl)