Dies teilt die Burgergemeinde Lengnau mit. Am 14. September 2017 reichte die Burgergemeinde Lengnau ein Baugesuch für den Umbau der zwei ehemaligen Bauernhäuser Pfarrgasse 1 und Wildigässli 2 zu je fünf Wohnungen und einem Mehrzweckraum ein. Das Bauvorhaben um-fasst weiter den Anbau eines Ärztezentrums, den Neubau einer Einstellhalle sowie eine neue Platzgestaltung. «Gegen das Vorhaben erhob unter anderen A. Einsprache», heisst es.

Mit dem Gesamtentscheid vom 22. Februar 2018 erteilte der Regierungsstatthalter Biel/Seeland die beantragten Bewilligungen und beurteilte die Einsprachen, wobei er auf diejenige von A. nicht eintrat. Dagegen reichte A. am 24. März 2018 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Diese wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 14. Juni 2018 ab, soweit sie darauf eintrat.

Vor Verwaltungsgericht

Gegen diesen Entscheid hat A. am 21. Juli 2018 eine Verwaltungsgerichtsbe-schwerde erhoben. Sie beantragte sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und dem Vorhaben sei der Bauabschlag zu erteilen.

Die BVE hat sich in ihrem Entscheid ausschliesslich zur Einsprachebefugnis von A. geäussert, nicht zur inhaltlichen Kritik am Vorhaben. Prozessthema
im Verfahren vor Verwaltungsgericht konnte daher nur die Frage sein, ob die BVE zu Recht oder zu Unrecht keinen Sachentscheid getroffen habe. Soweit A. den Bauabschlag beantragte, war auf die Beschwerde folglich nicht einzutreten.

Nicht stärker betroffen

Mit dem Entscheid vom 28. September 2018 hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass A. nicht stärker als die Allgemeinheit vom Bauvorhaben berührt sei. Sie verfolge im Wesentlichen öffentliche Interessen, dazu sei sie aber nicht befugt, solange sie nicht in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen sei. Die BVE habe daher die Nichteintretensverfügung des Regierungsstatthalters zu Recht bestätigt.

Kostenfolge für Beschwerdeführerin

Entsprechend wurde die Beschwerde vom Verwaltungsgericht abgewiesen, wie die Burgergemeinde schreibt. Mit diesem Ausgang des Verfahrens werden A. die Verfahrenskosten auferlegt und sie hat zudem der Burgergemeinde deren Parteikosten zu ersetzen. Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht in Lausanne Beschwerde erhoben werden. (mgt)