Grenchen
Bangas Bergahorn ist zu lang und wird gekürzt

In einem Wohnquartier in Grenchen sorgen die Bäume für Aufruhr. Die Bäume sind nämlich auf einmal zu hoch. Darunter auch der Bergahorn, der beim Stadtpräsidenten Boris Banga im Garten steht.

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Die Tanne in einem Grenchner Wohnquartier sieht aus, als ob ein Sturm gewütet hätte. Er wurde auf die Hälfte gekürzt - wegen einer Zonenregelung. Bäume dürfen im Haldenquartier, wo auch das Ehepaar Banga wohnt, nicht höher sein als die Dachgiebel. Im Quartier hat von diesem Gesetz keiner gewusst und die Stadt hat es auch seit Jahren nicht mehr durchgesetzt.

Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Nachbar von Bangas. Weil die hohen Bäume ihn gestört haben, hat er die Zonenbauvorschrift ausgegraben und ist dabei auf den Passus gestossen. Dieser gilt fürs ganze Quartier - weshalb nun das grosse Kürzermachen droht.

Diesem Gesetz fiel auch der stolze Bergahorn der Bangas zum Opfer. Das Ehepaar liess ihren Baum fällen. Nun steht nur noch ein Baumstrunk. (rsn)

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