Wahlkampf in Grenchen
Banga lässt sich im Talk auf den Zahn fühlen - Scheidegger will nicht

Herausforderer François Scheidegger will an der Talkshow «Fokus» auf TeleBärn nicht teilnehmen. Gegenüber Moderatorin Michelle Bernhard soll Scheidegger die Absage damit begründet haben, dass ihm der Wahlkampf «zu primitiv» sei.

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François Scheidegger (r.) will sich nicht mit Boris Banga messen.

François Scheidegger (r.) will sich nicht mit Boris Banga messen.

Oliver Menge

Heute hätten Stadtpräsident Boris Banga und sein Herausforderer François Scheidegger in der Sendung «Fokus» des Fernsehsenders «TeleBärn» gegeinander antreten sollen.

Nun hat es François Scheidegger aber vorgezogen, nicht an der Sendung teilzunehmen.

Boris Banga im Talk

«Fokus» wird heute ab 18:20 in stündlicher Wiederholung auf «Telebärn» ausgestrahlt.

Gemäss «Fokus»-Moderatorin Michelle Bernhard habe Scheidegger seine Absage damit begründet, dass ihm «der ganze Wahlkampf zu primitiv und unter aller Kanone sei». Ausserdem habe er sowieso keine Zeit. «Nachdem ich ihm aber einen anderen Termin vorgeschlagen habe, hat Scheidegger zugegeben, dass es ihm ‹zu blöd› ist», berichtet die Moderatorin weiter.

Anfang Jahr hatte eine ähnliche Absage Scheideggers für Aufruhr gesorgt: Er liess ein geplantes TV-Duell mit Boris Banga auf «Telebielingue» vorerst platzen, bevor er sich vor dem ersten Wahlgang im Juni schliesslich doch zu einer Teilnahme entschied. Zur damaligen Absage erklärte er, dass er kein Interesse an «Zirkusveranstaltungen» habe. Weiter seien solche Auseinandersetzungen immer heikel, da er sowieso unter Amtsgeheimnis stünde. (ckk)

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